Leihgaben haben sich völlig gelohnt: So läuft die aktuelle Ausstellung auf Haus Opherdicke

dzBildende Kunst

Die neue Ausstellung „Wundersam Wirklich“ auf Haus Opherdicke ist gut angelaufen. Dass das Museum eher durch Zufall an die ausgestellten Werke gekommen ist, ist dabei ein wahrer Glücksfall.

Holzwickede

, 23.10.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit knapp vier Wochen sind bei der Ausstellung „Wundersam Wirklich“ auf Haus Opherdicke insgesamt 54 Werke aus den Niederlanden zu bestaunen. Wie die beiden Kuratoren Arne Reimann und Sally Müller erklären, sind sie mit der bisherigen Besucher-Resonanz überaus zufrieden.

Dass Haus Opherdicke die Leihgaben aus dem Nachbarland noch bis Februar beherbergen wird, ist für Reimann und Müller überaus gewinnbringend. Auch wenn das Arrangement eher zufällig zustande gekommen ist: Das Gebäude des Museums in Arnheim, aus dessen Sammlung die Werke stammen, befindet sich nämlich bis 2022 in aufwendigen Umbauarbeiten.

Während sich das Arnheimer Museum eine Zeit lang mehr der Architektur als der Bildenden Kunst zuwendet, kann ein Teil ihrer Kunst in Holzwickede weiter Kulturinteressierte beglücken.

Haus Opherdicke bescherte es möglicherweise auch noch ein paar Besucher mehr: In den vergangenen Wochen haben nämlich einige Kunstinteressierte aus den Niederlanden die Ausstellung besucht.

Leihgaben aus den Niederlanden ein wahrer Glücksfall

Für das Museum auf Haus Opherdicke, das sich schwerpunktmäßig auf Kunst aus der Epoche der Neuen Sachlichkeit beschränkt, ist das ein wahrer Glücksfall: „Ohne den Umbau wären wir vermutlich nicht an diese Werke gekommen“, sagt Reimann.

Hinzu kommt, dass sie thematisch sehr gut mit der grundsätzlichen Ausrichtung von Haus Opherdicke zusammenpassen. Sie stammen nämlich aus der Epoche des Magischen Realismus, die quasi als niederländisches Pendant zur Neuen Sachlichkeit in Deutschland gesehen werden kann.

Und auch losgelöst von der aktuellen Ausstellung fällt das Fazit für dieses Kunstjahr denkbar gut aus: Bis Jahresende werden schätzungsweise 20.000 Besucher dort gewesen sein. Die aktuelle Ausstellung läuft noch bis zum 16. Februar. Der Eintritt kostet 4 und ermäßigt 3 Euro. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 10.30 bis 17.30 Uhr.

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