Arbeiten an Stehfenstraße und K 29 verzögern sich

dzBaustellen

So pünktlich wie geplant können weder die Kanalmaßnahmen an der Stehfenstraße noch die Tieferlegungsarbeiten K20 abgeschlossen werden. Und die nächste Baustelle mit Vollsperrung kommt.

Holzwickede

, 05.10.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit dem 20. August ist die Stehfenstraße im Bereich des Supermarktes wegen einer Kanalbaumaßnahme einseitig gesperrt. Diese Sperrung wird auch noch voraussichtlich bis zum Ende der kommenden Woche, möglicherweise sogar bis zum Beginn der 42. Kalenderwoche, andauern. Das erklärte der zuständige Fachbereichsleiter Uwe Nettlenbusch auf Anfrage der Redaktion. Wer durch die Absperrungen der Baustelle schaut, sieht in ein tiefes Loch. Der schadhafte Regenwasserkanal liegt in etwa acht Metern Tiefe. Der Kanal, so zeigte es eine TV-Untersuchung, ist defekt und muss in dem besagten Bereich erneuert werden. Schwerlastverkehr darf die Stehfenstraße seit Beginn der Bauarbeiten nicht mehr befahren. Ist der Kanal ersetzt, wird das Pflaster im betreffenden Bereich wieder gelegt.

Im Anschluss an diese Maßnahme rückt sozusagen die Baustelle ein kleines Stückchen weiter, denn auch der Mischwasserkanal Stehfenstraße/Nordstraße muss erneuert werden. Die Stehfenstraße muss für diese Arbeiten, so warnt Uwe Nettlenbusch sozusagen schon mal vor, für etwa sechs bis sieben Tage vollgesperrt werden. Die genauen Details zur Sperrungen und Umleitung sollen am Ende der kommenden Woche der Presse mitgeteilt werden.

Straßensanierung und Kanalbau

Die gute Nachricht dabei: Die Gemeinde nutzt die Vollsperrung der Kanalbaumaßnahmen, um die schadhafte Fahrbahndecke der Stehfenstraße im Einmündungsbereich zur Nordstraße zu sanieren. „Wir verquicken Kanal- und Straßenbau“, so Nettlenbusch.

Holzwickeder Straße gesperrt

Weiterhin gesperrt ist auch die Holzwickeder Straße (K29). Die Arbeiten verzögern sich noch bis Ende November. Das erklärte Straßen.NRW auf Nachfrage der Redaktion. Ursprünglich sollte die Bauzeit mit Beginn des neuen Schuljahres enden, dann wurde sie auf Ende September verlängert. Nun gibt es die zweite Verlängerung der Baumaßnahme: Wie berichtet sind bei der Tieferlegung des vorhandenen Entwässerungskanals unvorhersehbare Probleme aufgetreten. Und diese Probleme sorgen weiterhin für die Verzögerung. Die Vollsperrung betrifft weiterhin nur den motorisierten Verkehr. Für Fußgänger und Radfahrer ist eine Querungsmöglichkeit durch den Baustellenbereich geschaffen worden. Für die Feuerwehr gibt es eine Bedarfszufahrt zur Autobahn. Die Umleitung über die Unnaer Straße und Massener Straße im Zuge der L678, L677 und K31 bleibt weiterhin bestehen.

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