Anbau von Lebensmitteln Grüne wollen Holzwickede zur „Essbaren Gemeinde“ machen

Angelika Hartjenstein (Grüne) will aus Holzwickede eine „Essbare Gemeinde“ machen.
Angelika Hartjenstein (Grüne) will aus Holzwickede eine „Essbare Gemeinde“ machen. © Montage: Hinne-Schneider Bilder: dpa/Greis
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Die Grünen wollen das Projekt „Essbare Gemeinde“ in Holzwickede umsetzen. Einen entsprechenden Antrag hat Angelika Hartjenstein (Grüne) an die Verwaltung formuliert. Darin heißt es: „In einer ‚Essbaren Gemeinde/Stadt‘ werden im städtischen Umfeld Lebensmittel erzeugt. Die Idee dahinter ist die Förderung gemeinsamer Freizeitaktivitäten sowie die öffentliche Nutzung urbanen Raumes von, mit und für Anwohner.“ Bei anderen Projekten, schreibt Hartjenstein, bauen Vorreiter auch auf Ansätze von Bildung und Inklusion.

Essbare Stadt: Köln ist ein Vorbild

Die Grünen begrüßen demnach den Gedanken, Flächen durch bürgerliches Engagement zu bewirtschaften, wie es auch beim Lehrgarten auf dem Platz von Louviers geschehe. Als Orientierungshilfe zur Umsetzung eines solchen Projekts könnte Kontakt zu Städten wie Köln oder Düsseldorf oder anderen Gemeinden aufgenommen werden, die sich bereits mit dem Thema beschäftigen, so Hartjenstein.

In Köln wurde der Aktionsplan „Essbare Stadt“ bereits 2017 entwickelt. Er legt Ziele fest und beschreibt Wege für die Umsetzung. So soll in jedem Kölner Veedel beispielsweise ein Gemeinschaftsgarten entstehen. Aber auch die Flächen für Kleingärten und Kleingartenvereine sollen wachsen. Diese Institutionen seien Pioniere der Essbaren Stadt, heißt es im Aktionsplan.

In Holzwickede soll am Montag, 12. Dezember, der Umweltausschuss entscheiden, ob sich die Verwaltung mit dem Thema auseinandersetzt.