Die Vermieterin des ehemaligen Phumabar-Lokals sucht noch immer nach einem neuen Pächter. © Carlo Czichowski
Gastronomie

Alte Phumabar: Corona erschwert die Suche nach einem neuen Pächter

Seit Jahresbeginn sucht die Vermieterin der ehemaligen Phumabar einen neuen Pächter. Es gab Interessenten. Die Corona-Krise stoppte die Suche aber, bevor der richtige Interessent gefunden wurde.

„Wir geben die Hoffnung nicht auf“, sagt die Vermieterin des Lokals, in dem bis Januar die Phumabar war. Die Suche nach einem neuen Pächter gestaltet sich denkbar schwer: Wegen der Corona-Krise, so vermutet sie, gibt es keine Interessenten mehr.

Wie die Vermieterin der Immobilie erläutert, habe es vor dem Corona-Ausbruch Gespräche mit potenziellen Betreibern gegeben. Zu einer Einigung ist es aber nicht gekommen. „Da muss die konzeptionelle Ausrichtung schon stimmen“, sagt die Vermieterin, die sich nach der Phumabar wieder einen Gastronomiebetrieb wünscht.

„Ist nicht einfacher geworden“

„Es ist alles nicht einfacher geworden“, erklärte die Vermieterin, „Ich versuche schon, bei der Miete entgegenzukommen.“ Sie geht allerdings davon aus, dass mögliche Interessenten wegen der schlechten Planungssicherheit derzeit von einem Pachtvertrag coronabedingt Abstand halten. Unter diesen Umständen sehen viele Menschen von einer Selbstständigkeit ab. Sie hoffe allerdings, dass sie in absehbarer Zeit fündig wird.

Die Phumabar ist nach elf Jahren und – dem Vernehmen nach – einer berauschenden Abschiedsfeier zum Jahreswechsel geschlossen worden. Sie war eine von wenigen Traditionskneipen, die es in der Gemeindemitte gibt.

Über den Autor
Redaktion Unna
1993 in Hagen geboren. Erste journalistische Schritte im Märkischen Sauerland, dann beim Westfälischen Anzeiger in Werne. Spielt in seiner Freizeit gerne Handball und hört Musik.
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Carlo Czichowski
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