Glasfaseranschlüsse: Alle Holzwickeder Schulen bekommen einen direkten Anschluss

dzSchnelles Internet

Fiberglas bis direkt zum Gebäude: Das kann die Gemeinde Holzwickede künftig allen heimischen Schulen zusichern. Bislang war das nur für drei Einrichtungen der Fall.

Holzwickede

, 07.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei Förderprogramme zapft Holzwickede an, um seine Bildungseinrichtungen künftig mit Datenraten von mindestens 100 Megabit in der Sekunde zu versorgen. Clara-Schumann-Gymnasium und Josef-Reding-Hauptschule sowie die Paul-Gerhardt-Grundschule werden über ein Bundesförderprogramm mit Glasfaseranschlüssen versorgt.

Bekanntlich legt die Firma Muenet für rund 2,6 Millonen Euro die Leitungen in der Gemeinde und arbeitet sich momentan aus Fröndenberg kommend in Richtung Holzwickeder Süden vor. Inhalt des Programms ist dabei nicht nur die Versorgung ländlicher Adressen sowie gewerblicher Gebiete in Rausingen und im Eco Port, auch die drei genannten Schulen kommen hierüber an eine schnelle Datenverbindung. 90 Prozent der Millionensumme werden gefördert, der Gemeinde bleibt ein Eigenanteil von zehn Prozent.

Jetzt lesen

Durch zweites Förderprogramm werden alle Schulen abgedeckt

Bei den anderen Schulen greift ein zweites Förderprogramm auf Landesebene. Auch hier bekam Muenet nun den Zuschlag und legt für rund 345.000 Euro jeweils Glasfaseranschlüsse in die Dudenroth-, Aloysius- und Nordschule. Zudem wird auch die Karl-Brauckmann-Schule als Förderschule des Kreises mit schnellem Internet versorgt.

Hiervon sind 80 Prozent förderfähig. Der Anteil der Gemeinde liegt letztlich bei rund 69.000 Euro. „Für uns ist es praktisch, dass Muenet dadurch letztlich den kompletten Ausbau übernimmt“, sagt Wirtschaftsförderer Stefan Thiel. Im Gegensatz zum Bundesprogramm werden auf Landesebene private Adressen im Zuge der Schulanschlüsse nicht bedacht – zumindest nicht unter geförderten Bedingungen. „Da sollte man sich bei Bedarf aber direkt bei Muenet informieren“, so Thiel.

Jetzt lesen

Im Gegensatz zum langwierigen Verfahren beim Bundesprogramm, dass sich über mehr als zwei Jahre zog, ist der Wirtschaftsförderer sehr zufrieden mit der Förderung auf Landesebene. „Wir haben Anfang vorigen Jahres angefangen, uns damit zu befassen. Jetzt kam im Januar der Zuwendungsbescheid“, sagt Thiel und lobt die pragmatische Arbeit der Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Bewilligungsstelle.

„Das ist der perfekte Moment, um Infrastruktur und Medienentwicklungsplan für die Schulen zusammenzuführen. Wir können dadurch die Entwicklung mit den vorgesehenen Haushaltsmitteln fortsetzen“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Drossel.

Der Zeitplan von Muenet sieht vor, dass alle Glasfaser-Arbeiten in der Gemeinde bis Spätsommer beendet sind. Für die Gemeinde als Schulträger gilt parallel das Ziel, die Einrichtungen zum neuen Schuljahr auf die linke Spur der Datenautobahn zu bringen.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Karneval
Viele Bilder: Pastor Middelanis kommt mit Polizeischutz zur Altweiberfeier der kfd-Frauen
Hellweger Anzeiger Kleinkunstbühne Rausingen
Tickets endlich auch im Internet: Vorverkauf für Konzert mit „Max im Parkhaus“ gestartet
Meistgelesen