Riesige Jagd-Aktion im Kampf gegen die drohende Pest

dzElf Reviere beteiligt

Die Warnungen sorgten am Mittwoch für Aufmerksamkeit, auch die zahlreichen Treiber und Jäger in den Revieren. Sie waren auf der Jagd nach Wildschweinen, um einen „Supergau“ zu verhindern.

Kreis Unna

, 30.10.2019, 12:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine konzertierte Jagd im Kampf gegen die Schweinepest zog am Mittwoch die Aufmerksamkeit zahlreicher Verkehrsteilnehmer in Fröndenberg und Holzwickede auf sich. Warnschilder und Geschwindigkeitsreduzierungen entlang der beteiligten Jagdreviere etwa an Kleistraße und Mühlenstraße in der Emschwerquellgemeinde machten auf die Gefahren aufmerksam. Dabei diente die Aktion vor allem der Sicherheit.

Reviere von Schwerte über Fröndenberg bis Holzwickede waren an der revierübergreifenden Drückjagd beteiligt, wie Unnas Hegeringleiter Johannes Stappert auf Nachfrage erläuterte. Demnach diente die Aktion dem Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest, die eine außerordentliche Gefahr für die heimische Landwirtschaft darstellt. Für Menschen ungefährlich, kann die Viruskrankheit Wild- und Hausschweine befallen und töten. Ein Medikament gibt es bislang nicht.

In Deutschlands Nachbarländern Belgien und Polen sind bereits Fälle der Afrikanischen Schweinepest nachgewiesen worden, hier noch nicht. „Das wäre der Supergau“, sagt Stappert, „aber die Gefahr besteht.“ Die Jagd sei deshalb eine wichtige vorbeugende Maßnahme, so der Hegeringleiter. Im Visier hatten die Jäger denn auch hauptsächlich Wildschweine.

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