Abschleppunternehmen zieht mehrere Langzeitparker aus den Parkbuchten

An der Nordstraße

Die Diskussion über den Umgang mit Langzeitparkern an Holzwickedes Straßen flammte zuletzt durch umstrittene Aufkleber an Autos auf. Behördlich bestraft wurden zuletzt drei Dauerparker an der Nordstraße.

Holzwickede

, 13.01.2020, 15:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Abschleppunternehmen zieht mehrere Langzeitparker aus den Parkbuchten

Gleich mehrere Dauerparker wurden an der Nordstraße abgeschleppt. © privat

Drei Fahrzeuge hat es erwischt, wie Frank Lausmann weiß. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses und CDU-Ortsverbandschef hat Fotos seiner Frau mit Wohlwollen registriert. Sie hatte die Abschlepp-Aktion an der Nordstraße per Handykamera festgehalten und in den sozialen Netzwerken geteilt.

Die Lausmanns wohnen in der Gegend, der Verkehrsausschussvorsitzende hat eine klare Meinung zum Abschleppen: „Ich kann das harte Durchgreifen der Verwaltung nur begrüßen. Wir brauchen diese abschreckenden Beispiele“, so Lausmann.

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Rechtmäßig verwarnen und gegebenenfalls zügig abschleppen lassen

Die Parkbuchten an einer der Hauptverkehrsachsen der Gemeinde dürfen ohne Parkausweis maximal zwei Stunden mit Parkscheibe genutzt werden. „Eines der abgeschleppten Autos stand schon vor Weihnachten“, sagt Lausmann. Nur wenn die Intervalle zwischen erster sowie zweiter Verwarnung per „Knöllchen“ und Abschleppdienst als letztes Mittel entsprechend kurz seien, würde man Dauerparker abschrecken.

Abschleppunternehmen zieht mehrere Langzeitparker aus den Parkbuchten

Ärgerlich für Anwohner aber nicht ordnungswidrig: An der Friedrich-Ebert-Straße gibt es kein Parkzeitlimit. Wer in einer Parkbucht steht, darf das unbegrenzt lange – ob nun ortsansässig oder nicht. © privat

Unterdessen erreichen diese Redaktion weitere Beispiele für Dauerparker mit ortsfremden Kennzeichen aus der Friedrich-Ebert-Straße. Ärgerlich für die Anwohner hier: So lange Autos in den dafür vorgesehenen Parkbuchten stehen, gilt hier keine Parkzeitbegrenzung.

Das Problem der Dauerparker in diesem Bereich wird sich wohl ab dem 20. Januar von selbst erledigen: Dann wird die Kurze Straße, die südlich über die B1 führt, für den geplanten Brückenabriss und -neubau für mindestens ein Jahr gesperrt.

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