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Abriss der alten Emscher Kaserne in Holzwickede schreitet voran

dzWohnpark Emscherquelle

Bagger und Handwerker leisten schon ganze Arbeit auf dem Gelände der ehemaligen Emscherkaserne. Der Abriss, der den Neubau vieler Häuser im Wohnpark Emscherquelle ermöglicht, schreitet voran.

Holzwickede

, 15.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Es sind 35 Jahre Bundeswehrgeschichte in Holzwickede, die 14 Jahre nach der Schließung der Emscherkaserne nun endgültig beendet werden. Auf dem 88.000 Quadratmeter großen Gelände zeichnet sich nun bald der neue „Wohnpark Emscherquelle“ ab. Eines aber wird in irgendeiner Form erhalten bleiben– der alte Schriftzug. Die Original-Buchstaben, die derzeit an der Hauptzufahrt zum Areal an der Margaretenstraße prangen, sollen an anderer Stelle und in neuer Form in den Wohnpark integriert werden, voraussichtlich im zentralen Grünzug des neuen Quartiers.

Am 28. Mai 2004 wurde die Emscherkaserne in Holzwickede geschlossen. Lediglich einige Lagerräume waren danach noch vermietet. Einige Zeit lang diente das Gelände auch als Parkplatz für Besucher des Emscherquellfestes auf dem Emscherquellhof. Die Akkuschrauber hatten ihren Platz in und um die ehemalige Sporthalle. Nun ist schweres Gerät am Werk. Im Januar 2019, so teilt der Projektentwickler Wilma mit, beginnen Grünschnitt und Rodungen: Einzelne Bäume bleiben dabei erhalten, allerdings nicht im Bereich der angrenzenden Wohnbebauung im Westen. Die Erschließung des Geländes und der Rückbau sollen bis zum Sommer 2019 abgeschlossen sein.

„Um allen gesetzlichen Anforderungen und Auflagen gerecht zu werden, werden die Rückbauarbeiten dauerhaft gutachterlich begleitet. Die entsprechenden Spezialisten wurden in Abstimmung zwischen dem Kreis Unna, der Gemeinde Holzwickede und dem Bauträger bestellt. Dabei steht der Umgang mit altem Baumaterial und möglichen Verunreinigungen des Bodens genauso im Fokus wie der Umwelt- und Artenschutz“, so die Wilma.

Mit einem Investitionsvolumen von 65 Millionen Euro entsteht bis 2024 der „Wohnpark Emscherquelle“.

Im neuen Quartier sind in aufgelockerter Wohnraumbebauung 15 freistehende Einfamilienhäuser, 114 Doppelhaushälften, sechs Reihenhäuser und sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 66 Wohnungen geplant, die den Förderrichtlinien für öffentlich geförderten Wohnungsbau des Landes Nordrhein-Westfalen entsprechen.

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