Polizei-Kontrolle

„Tütchen“ Marihuana bringt Ascheberger (39) in Erklärungsnot

Ein 39-jähriger Ascheberger geriet am Dienstagmittag, 30. November, in eine allgemeine Verkehrskontrolle. Eigentlich nichts Schlimmes. Wenn der Fahrzeugführer nicht unter Drogen gestanden hätte.
Der 39-jährige Ascheberger gab zu, am Vorabend ein „Tütchen“ Marihuana geraucht zu haben. © dpa

Polizisten hielten am Dienstag, 30. November 2021, gegen 14.20 Uhr einen 39-jährigen Autofahrer aus Ascheberger im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der Horn-Werner-Straße in Ascheberg an und kontrollierten ihn. Im Verlaufe der Kontrolle ergaben sich diverse Anhaltspunkte für einen möglichen Drogenkonsum des Fahrers.

Ein vor Ort durchgeführter Drogenvortest verlief positiv. Der Ascheberger räumte daraufhin ein, dass er am Vorabend ein „Tütchen“ Marihuana geraucht habe. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und ordnete eine Blutprobe im Krankenhaus an.

Im Gegensatz zum Alkohol werden Drogen wie Marihuana deutlich langsamer im Körper abgebaut, sagt Polizeisprecherin Britta Venker von der Kreispolizei Coesfeld. „Und sie sind bis zu zwei Wochen im Blut nachweisbar.“ Nicht nur das: Viele unterschätzten auch, „dass die Wirkung zum Beispiel von Marihuana länger als beim Alkohol anhält.“ So kann ein Konsument wie der 39-jährige Ascheberger auch am nächsten Tag Auffälligkeiten in einer Polizeikontrolle zeigen.

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