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Auto fängt Feuer auf A1 – Bis zu 2 Stunden plus für Autofahrer

Ein Auto hat auf der A1 am Sonntag Feuer gefangen. Ein Zeuge rief die Polizei. Autofahrer auf der Strecke Richtung Dortmund mussten zwischenzeitlich mit bis zu 2 Stunden plus rechnen.
Auf der A1 zwischen Hiltrup und Ascheberg ist am Sonntag (5. September) ein Auto ausgebrannt. © Polizei Münster

Weil am Sonntag (5. September) auf der A1 zwischen Hiltrup (Kreuz Münster-Süd) und Ascheberg ein Auto Feuer gefangen hatte, staute sich der Verkehr auf der Autobahn in Richtung Dortmund zwischenzeitlich auf rund 6 Kilometern. Das teilte die Leitstelle der Polizei in Münster auf Anfrage mit. Demnach waren einem Zeugen gegen 11.19 Uhr zwei auf dem Seitenstreifen stehende Personen aufgefallen, die andere Autofahrer durch Winken um Hilfe baten. Nähere Angaben zu den beiden Personen sind derzeit noch nicht bekannt. Der Zeuge rief daraufhin die Polizei.

Das Auto der Beiden, das diese noch auf den Seitenstreifen bewegen konnten, hatte vermutlich durch einen technischen Defekt angefangen zu brennen. Laut Jochen Vosseberg, Hauptbrandmeister und Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr in Münster, hatten die beiden Männer bei der Fahrt Qualm bemerkt, der aus dem Motorraum aufstieg. Daraufhin seien die beiden auf den Standstreifen gefahren.

Starker Brand verzögerte die Löscharbeiten auf der A1

Daraufhin rückten Polizei und Feuerwehr aus Münster zur Einsatzstelle aus. Außergewöhnlich sei gewesen, dass die Feuerwehr den starken Rauch schon auf der Autobahnauffahrt sehen konnten, so Vosseberg. Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug mit einem sogenannten Netzmittel. Doch wegen der starken Brandentwicklung habe nicht nur viel Kunststoff, sondern auch viel Aluminium gebrannt, das einige Zeit brauche, um gelöscht zu werden.

Die Rauchentwicklung war so stark, dass die Feuerwehr diese schon auf der Autobahnauffahrt sehen konnte.
Die Rauchentwicklung war so stark, dass die Feuerwehr diese schon auf der Autobahnauffahrt sehen konnte. © Polizei Münster © Polizei Münster

Wegen des starken Rauchs war die A1 an der Stelle zunächst voll gesperrt. Zwischenzeitlich staute sich der Verkehr auf bis zu 6 Kilometern. Autofahrer mussten stellenweise mit bis zu 2 Stunden mehr rechnen. Als der Rauch nachlies, wurde die linke Fahrspur freigegeben. Gegen 12.15 Uhr wurde das komplett ausgebrannte Fahrzeug abgeschleppt. Laut der Verkehrszentrale NRW dauerten die Aufräumarbeiten bis 13.30 Uhr an. Sie empfahl Autofahrern, die Umleitung U 26 zu nutzen. Laut der Feuerwehr in Münster sei vor allem der Standstreifen in Mitleidenschaft gezogen worden, weshalb die Autobahnmeisterei hinzugerufen wurde, um den Schaden in Augenschein zu nehmen.

Neben der Berufsfeuerwehr aus Münster mit 6 Personen waren auch zwei Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Loevelingloh mit 8 Personen und 2 Fahrzeugen im Einsatz.

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