„Zwischen Himmel und Erde“ - Chor lässt in der Kirche Dellwig Herzen höherschlagen

dzMadrigalchor

Der Madrigalchor Fröndenberg lud am Sonntag zum Chor- und Instrumental-Konzert „Zwischen Himmel und Erde“ in die evangelische Kirche Dellwig ein. Zu Gast waren namhafte Solistinnen.

Fröndenberg

, 05.11.2018, 10:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Äußerst feinfühlig und wohltuend zurückhaltend begleitete die in vielen internationalen Wettbewerben preisgekrönte, aber trotz ihrer meisterlichen Leistungen bescheiden gebliebene Pianistin Daria Burlak die Gesänge.“ So beschreibt Wilfried Ruberg, Vorsitzender des Madrigalchores Fröndenberg, einen der Höhepunkte am Sonntag. Der Fröndenberger Chor führte in der evangelischen Kirche in Dellwig sein Chor- und Instrumental-Konzert „Zwischen Himmel und Erde“ auf.

Als Solistin interpretierte Simone Asúa-Honert (Alt) mit ihrer kräftigen, modulationsfähigen Stimme die Psalmen aus „Biblische Lieder“ von Antonin Dvorák sehr überzeugend. Auch im Zusammenklang mit dem Chor arbeitete sie die von Manfred Grob sorgfältig einstudierten, präzise artikulierenden verschiedenen Stimmungsnuancen und Textaussagen heraus.

Ein Ohrenschmaus für die Konzertbesucher

Im zweiten Teil des Konzerts überzeugte Christine Hanl mit ihrer virtuosen Darbietung der Suite in G für Viola solo von Johann Sebastian Bach. Hanl ist eine durch ihre rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland sehr erfahrene Bratschistin. Ihr Talent blieb dem Publikum nicht verborgen: Der Auftritt sei ein wahrer Ohrenschmaus für die zahlreich erschienenen Hörer gewesen, „an dem auch der Komponist seine wahre Freude gehabt hätte“, so Ruberg.

„Zwischen Himmel und Erde“ - Chor lässt in der Kirche Dellwig Herzen höherschlagen

Einige namhafte Solistinnen überzeugten am Sonntag beim Konzert in der evangelischen Kirche in Dellwig das Publikum. © Marcel Drawe

Den dritten Teil des Konzertes gestaltete der Madrigalchor a cappella mit Werken von Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms und Christian Lahusen. In den Darbietungen spiegelte sich die sorgfältige Vorarbeit des Dirigenten, der die Sängerinnen und Sänger nun seit fast drei Jahren künstlerisch betreut.

Das Publikum drückte seine Begeisterung am Ende des Konzertes aus – durch eine rege Beteiligung am gemeinsamen Schlusslied „Der Mond ist aufgegangen“ und im lange andauernden Schlussapplaus.

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