Zwei Italiener machen Cello und Klavier alle Ehre

Celloherbst

Einen besonderen Reiz gewinnen Konzertabende, wenn Interpreten mit eigenen Werken hervortreten. So wie am 16. November beim Celloherbst-Abend mit Edoardo Bruni und Guiseppe Barutti.

Fröndenberg

26.10.2018, 11:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zwei Italiener machen Cello und Klavier alle Ehre

Der italienische Pianist Edoardo Bruni tritt gemeinsam mit dem ebenfalls aus Italien stammenden Cellisten Guiseppe Barutti im Stiftsgebäude auf. © Edoardo Bruni

Der italienische Pianist Edoardo Bruni wird gemeinsam mit dem ebenfalls aus Italien stammenden Cellisten Guiseppe Barutti seine im erstaunlich jugendlichen Alter von 20 Jahren komponierte Sonate für Violoncello und Klavier vorstellen, die bereits seine reife Gestaltungskunst und hohes Formbewusstsein demonstriert.

Edoardo Bruni ist Pianist und Komponist und absolvierte neben seiner musikpraktischen Ausbildung auch philosophische Studien. Darüber hinaus ist er promovierter Musikwissenschaftler – ein echtes Multitalent also, dessen künstlerische Souveränität hörbar auf vielen Fundamenten ruht.

Er absolvierte das Klavierdiplom mit Auszeichnung an den Konservatorien von Trient und Rotterdam und bildete sich bei Cohen, Berman, Delle Vigne, Schiff, Margarius fort. Er konzertiert als Solist in Italien und ganz Europa und widmet sich zudem der Kammermusik. Er spielt mit der Pianistin Monique Ciola, dem Harmonikaspieler Santo Albertini und dem Jazz-Ensemble „Garnerama“. Er trat auch in renommierten Konzertreihen neben Künstlern wie Yo-Yo Ma, Bruno Canino und Ivo Pogorelich auf.

Der Cellist Guiseppe Barutti, hat sein Studium am Konservatorium Benedetto Marcello in Venedig mit Auszeichnung abgeschlossen und konzertierte mit namhaften Musikern auf renommierten Festivals weltweit.

Der legendäre Lorin Maazel sprach von ihm als einem der ganz großen Talente auf dem Violoncello wegen der hohen Qualität seiner Interpretationen und der Einzigartigkeit der Stimme, die er seinem Instrument verleiht. Prägend waren für ihn Begegnungen mit Sergiu Celibidache und Franco Rossi, dem Cellisten des „Quartetto Italiano“.

Auf Einladung von Claudio Scimone begann eine musikalische Zusammenarbeit als Solist und erster Cellist mit „I Solisti Veneti“, die ihn in die großen Konzertsäle der Welt führte wie den Wiener Musikverein, die Berliner Philharmonie, die Scala in Mailand, den Salle Gaveau in Paris aber auch nach Caracas, Riga, Prag, Tokyo und Jerusalem.

Für das Teatro La Fenice in Venedig nahm er das komplette Kammermusikwerk von Johannes Brahms auf, wofür ihm Publikum und Kritiker große Anerkennung zollten, besonders in Deutschland wurden diese Aufnahmen als echte Offenbarung gelobt.

Wenn diese herausragenden Musiker mit Sensibilität und Leidenschaft Meisterwerke der Romantik von Brahms, Bruch und Fauré spielen, ist ein besonderer Konzertabend garantiert.

Termin: Celloherbst-Konzert mit Edoardo Bruni und Guiseppe Barutti, Freitag, 16. November, 20 Uhr. Eintrittskarten kosten 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. VVK: Bücherparadies Kern und Hellwegticket. Kartenreserrvierung: info@celloherbst.de Weitere Informationen hier Programm: Edoardo Bruni (1975*): Sonata romantica per violoncello e pianoforte Max Bruch: Kol Nidrei op.47 Gabriel Fauré: Elégie c-Moll, op. 24 Johannes Brahms: Sonate e-Moll, op. 38
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