Adrian Schelp ist Geschäftsführer der LTS Akademie und stand für RTL vor der Kamera. © Michael Neumann
Wirtschaft

Wie ein Fröndenberger Unternehmen im TV-Programm von RTL landete

Dass das Städtchen Fröndenberg im Privatfernsehen auftaucht, kommt wohl nicht so häufig vor. Für einen Beitrag bei RTL war nun aber ein ganz spezielles Wissen eines Firmenchefs gefragt.

Vor der Kamera stehen ist für Adrian Schelp keine Besonderheit mehr. Der Geschäftsführer der Fröndenberger LTS Akademie dreht in seinem Unternehmen regelmäßig Filme – aber dazu später mehr. Nun stand der Firmenchef aber in einem besonderen Rahmen im Fokus des Scheinwerferlichts und das spürte er sofort. „Das Fernstehstudio war viel größer und wärmer“, sagt er und fügt an, „die Aufnahmen haben großen Spaß gemacht.“

Wer wissen will, was dabei herausgekommen ist, wird bei RTL fündig. Eine Produktionsfirma drehte einen Beitrag zum Thema „Trampolinparks“ und fragte Schelp als Experten für Arbeitsschutz an. In dem kleinen Film bewertet er die Sicherheit von Parks anhand verschiedener Kriterien. „Wir waren zwei Tage in Berlin und haben uns dort mehrere Anlagen angeschaut.“

Eigentlich sollten bereits im vergangenen Jahr gedreht werden, aber dann kam Corona dazwischen. Nun wurden die Aufnahmen vor kurzem nachgeholt.

Aus- und Weiterbildung von Prüfern und Fachkräften

Überrascht war der Firmenchef nur ein wenig, dass gerade ein Fröndenberger Unternehmen für einen Beitrag von RTL angefragt wurde. Denn: Seine Firma ist regelrecht Kamera-affin. Die LTS Akademie aus Dellwig konzentriert sich schon lange darauf, ihre Lerninhalte in Form von Videos zu vermitteln. Es gibt es ein eigenes Videostudio. Auch Firmenchef Schelp ist dort regelmäßig am Werk.

Und wofür werden Videos gedreht? „Wir bilden in erster Linie

Prüfer für Unfallverhütungsvorschriften (UVV) weiter. Das sind diejenigen, die sämtliche Elektrogeräte kontrollieren. Zudem bilden wir auch Ausbilder für Arbeitsmittel wie Stapler oder Kran aus“, erklärt der Geschäftsführer, der seit sechs Jahren im Unternehmen arbeitet.

Deutschlandweiter Marktführer

Um die Prüfer weiterzubilden, setzt die Firma auf innovative E-Learning-Lösungen. Sprich: Die Teilnehmenden können sich die Inhalte am eigenen Endgerät wie PC oder Tablet anschauen und später dort auch ihr gelerntes Wissen überprüfen.

„Lange vor der Corona-Pandemie haben wir uns gefragt, wie wir die Themen an die Leute bringen. Letztlich handelte es sich immer wieder um die dieselben Inhalte. So kamen wir auf die Idee, kleine Videos zu drehen und auf diese Art die Kenntnisse zu vermitteln“ beschreibt Schelp. Der Erfolg gab ihm Recht. Nach eigener Aussage gehört das Unternehmen zu den deutschlandweiten Marktführern im Bereich.

Mit der Produktionsfirma steht er übrigens weiter in Kontakt. Für die Zukunft sind weitere Beiträge geplant.

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Gebürtiger Brandenburger. Hat Evangelische Theologie studiert. Wollte aber schon von klein auf Journalist werden, weil er stets neugierig war und nervige Fragen stellte. Arbeitet gern an verbrauchernahen Themen, damit die Leute da draußen besser informiert sind.
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Maximilian Konrad

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