Wann die Tafel in Fröndenberg öffnen kann, ist weiter unklar

dzHilfe für Bedürftige

Viele Fragezeichen hängen über der Frage, wann die Tafelausgabe in Fröndenberg wieder öffnen kann. Die Tafel hofft auf neues Personal mit der Öffnung des Jobcenters.

Fröndenberg

, 23.06.2020, 15:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Tafel in Unna hat bereits wieder geöffnet, in Fröndenberg müssen die Tafelkunden derzeit noch mit dem Alternativ-Angebot der Lebensmittel-Tüten im Allee-Café vorlieb nehmen oder den Tafel-Shuttlebus zur Ausgabe in Unna nehmen. Wann die Tafelausgabe in Fröndenberg wieder öffnen kann, ist bislang noch unklar, wie Ulrike Trümper, Vorsitzender der Tafel im Kreis Unna, erklärt. Die Tafel wartet derzeit auf Personal, das sie einsetzen kann.

Warten auf neues Personal

„Wir müssen abwarten, was der Juli bringt.“ Dann macht das Jobcenter wieder auf und die Tafel bekommt Leute zur Unterstützung gesendet. „Da müssen wir gucken, wie viele wir bekommen und ob die auch alle kommen.“ Erst dann könne die Tafel schauen, ob sie auch die Fröndenberger Ausgabe wieder öffnen kann. Denn die Ware muss irgendwie nach Fröndenberg gebracht werden und dafür braucht die Tafel dringend Personal, das bislang fehlt.

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Als nächstes wirst zuerst einmal die Ausgabe in Selm wieder geöffnet. Bönen, Fröndenberg, Holzwickede und Werne müssen sich gedulden. „Aber wir wollen natürlich auch diese Ausgaben bald wieder öffnen und gucken, dass wir das irgendwie hinkriegen“, so Trümper. Problem sei auch, dass die Tafel derzeit an sich wenig Ware bekomme und fürchtet, dass sich das auch in der Ferienzeit nicht großartig ändern wird.

Bus wird gut genutzt

Eine Möglichkeit, die den bedürftigen Fröndenbergern im Juni von der Tafel angeboten wurde, was der Shuttlebus. Der fährt immer freitags und soll auch am 26. Juni und 3. Juli fahren. Tafelkunden werden dann zu der Ausgabestelle in Unna-Königsborn gefahren, wo sie dann abgepackte Tüten bekommen und im Anschluss wieder nach Fröndenberg zurückgefahren werden.

Auch die kleinen Startprobleme habe das Shuttle mittlerweile überwunden, wie Trümper erzählt. „Der Busfahrer hat zu Beginn natürlich keine Tafelausweise kontrolliert.“ Das habe dazu geführt, dass auch Nicht-Tafelkunden in den Bus eingestiegen seien.

„Das Angebot war eigentlich nur für Tafelkunden gedacht, auch wenn ich nicht daran zweifele, dass alle Zugestiegenen bedürftig waren.“ Mit durchschnittlich 25 Bedürftigen pro Fahrt wäre der Bus bislang immer gut gefüllt gewesen und somit auch gut von den Fröndenbergern angenommen worden. „Und bislang haben wir immer alle sattbekommen.“

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