Wahl zum Bundesvorsitz: Knappes Ergebnis beim Stimmungstest der Fröndenberger CDU

Votum des Vorstandes

Eine Personalfrage treibt die Republik um: Wer löst Angela Merkel im Vorsitz der CDU-Bundespartei ab? Die Fröndenberger CDU hat sich positioniert, wobei die interne Abstimmung knapp ausfiel.

Fröndenberg

, 29.11.2018, 13:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wahl zum Bundesvorsitz: Knappes Ergebnis beim Stimmungstest der Fröndenberger CDU

Der Vorstand der Fröndenberger CDU erzielte bei einem Stimmungstest in der Kandidatenfrage für den Bundesvorsitz ein knappes Ergebnis. © dpa

Im Vorstand des CDU-Stadtverbandes sei der Wunsch aufgekommen, ein Votum darüber abzugeben, welche Kandidaten oder welche Kandidatin in der Fröndenberger Orstunion die besten Karten hat, sagte Vorsitzender Olaf Lauschner. Auf der jüngsten Vorstandssitzung seines Stadtverbandes wurde daher neben einigen kommunalpolitischen Themen die Kandidatenfrage auf die Tagesordnung gesetzt. „Wir haben intensiv diskutiert“, verriet Lauschner, „es war eine lange und schöne Diskussion.“

Der Vorstand der Fröndenberger CDU votiert knapp für AKK

Der Stadtverbandsvorstand habe sich letztlich mit knapper Mehrheit für die Kandidatin Annegret Kramp-Karrenbauer als neue Bundesvorsitzende ausgesprochen. Ganz knapp dahinter folgte Friedrich Merz. „Es ist ja ein deutschlandweites Gefühl, dass es ein knappes Rennen wird“, so Lauschner. Für viele Christdemokraten ist es die erste echte Wahl für den Parteivorsitz: Er könne sich noch schwach erinnern, dass bei einem Bundesparteitag der CDU um 1969/1970 letztmals mehrere Kandidaten zur Wahl standen. Das Votum aus Fröndenberg habe er in dieser Woche bereits an die Kreisgeschäftsstelle der CDU in Unna weitergeleitet mit der Bitte, „dieses Signal an unsere Parteitagsdelegierten weiterzugeben“. Der Fröndenberger CDU-Chef: „Ich weiß, dass dieses Votum für die Delegierten nicht bindend ist, jedoch ist es mir wichtig, dass unsere Delegierten wissen, wie die Stimmung in den Stadt- und Ortsverbänden ist.“ Er gehe davon aus, dass es ein ähnlich knappes Ergebnis wie in Fröndenberg auf dem Bundesparteitag am 7. Dezember geben wird. Abstimmen werden dann 1001 Delegierte, darunter fünf Vertreter der CDU aus dem Kreis Unna, jedoch kein Christdemokrat aus Fröndenberg. „Wer dann vorne liegt, mag ich nicht vorhersagen“, sagt Olaf Lauschner.

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