Die Stiftskonzerte garantieren seit Jahren hochklassigen Klassikgenuss. Jetzt steht das Programm bis Ende 2020. Und das verspricht erneut hochkarätige Künstler in der Ruhrstadt.

Fröndenberg

, 18.09.2019, 09:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn der Förderkreis Fröndenberger Stiftskonzerte in den Stiftssaal einlädt, dann kann er sich auf eine treue, qualifizierte und aufmerksame Zuhörerschaft verlassen. Das Publikum honoriert damit auch das Bemühen der Organisatoren, immer wieder hochkarätige Stars der Klassik nach Fröndenberg zu holen.

Jetzt haben der künstlerische Leiter Dr. Johannes Marks, der 1. Vorsitzende Ulrich Schmidt und der Öffentlichkeitsbeauftragte Georg Dahlmann das Programm bis Ende 2020 vorgestellt. Absoluter Höhepunkt dürfte das Gastspiel von Olga Scheps sein, die im September 2020 in der Ruhrstadt gastiert. Ein Jahr Vorfreude ist also sicher – und bis dahin gibt es viele andere hochklassige Konzerte.

„Trio Ottavino“

Schon am 29. September, 18 Uhr, kommt das „Trio Ottavino“ nach Fröndenberg. Eugenia Ottaviano (Violine), Alessio Pianelli (Violoncello) und Andriy dragan (Klavier) bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von Joseph Haydn und Maurice Ravel. Etwas Besonderes ist sicher, dass die Musiker auch ein Stück des Fröndenberger Komponisten und künstlerischen Leiters der Stiftskonzerte, Dr. Johannes Marks, präsentieren.

Ein Jahr Vorfreude auf das Fröndenberg-Gastspiel von Olga Scheps

Das „Trio Ottaviano“ gestaltet das Stiftskonzert am 28. September (v.l.): Eugenia Ottaviano, Alessio Pianelli und Andriy Dragan. © Veranstalter

Ihrem ersten Auftritt in Fröndenberg sehen die Künstler mit Spannung entgegen; vor allem auf den neuen Steinway-Flügel, dessen Anschaffung sich in Künstlerkreisen schnell herumgesprochen hat. Auch auf die Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern der Fröndenberger Gesamtschule freut sich das Trio. Diesen wird im Rahmen eines gemeinsamen Workshops mit anschließendem Konzertbesuch und fachlicher Nachbereitung Gelegenheit gegeben, die klassische Musik kennenzulernen.

Eintrittskarten gibt es für 15 Euro (ermäßigt 8 Euro) im Vorverkauf im Bücherparadies Kern, in der Ruhr-Apotheke, in der Stifts-Apotheke und bei Augenoptik-Uhren-Schmuck Wieck in Fröndenberg sowie bei der Buchhandlung Daub in Menden und der Buchhandlung Hornung in Unna. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Stiftskeller

Veränderte Rahmenbedingungen

  • Die Tatsache, dass sich Charly Riepl als Wirt des Stiftskellers zurückgezogen hat, hat auch Auswirkungen auf die Konzerte.
  • Bis eine neue Lösung gefunden worden ist, müssen die Klassik-Fans darauf verzichten, im Anschluss an die Stiftskonzerte mit den Künstlern zu speisen und so mit ihnen in Kontakt zu kommen.
  • Durch den Rückzug fehlen auch Stühle. Die Fröndenberger Stadtverwaltung hat zugesagt, eine Lösung zu suchen. Das kann auch den Kauf einiger neuer Stühle bedeuten.

Anke Pan

Ein Klavierabend mit Anke Pan steht am 1. Dezember auf dem Programm. Die Pianistin spielt Werke von R. Schumann, Maurice Ravel und Frédéric Chopin. Mit diesem Konzert endet das Jahr 2019 für den Förderkreis Fröndenberger Stiftskonzerte.

Ioana Cristina Goicea und Andrei Banciu

Für ihre starke Präsenz und durchdringende Musik sind Ioana Cristina Goicea (Violine) und Andrei Banciu (Klavier) bekannt, die am 1. März 2020 ein Kammerkonzert in der Ruhrstadt geben. Die Zuhörer dürfen sich auf Werke von George Enescu, Dmitri Shostakovich und Maurice Ravel freuen. „Diese Musik geht in die Beine“, verspricht Dr. Johannes Marks.

Philipp Scheucher

Der Pianist Philipp Scheucher ist am 24. Mai 2020 in Fröndenberg zu Gast. Auf dem neuen Steinway-Flügel spielt er Werke von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart.

Ein Jahr Vorfreude auf das Fröndenberg-Gastspiel von Olga Scheps

Stellten das Programm für die Fröndenberger Stiftskonzerte vor (v.l.): der künstlerische Leiter Dr. Johannes Marks, Öffentlichkeitsbeauftragter Georg Dahlmann und der 1. Vorsitzende Ulrich Schmidt. © Udo Hennes

„MachMaJaTzz“

Ganz im Zeichen des Jazz steht das Konzert am 21. Juni 2020. Die Formation „MachMaJaTzz“ präsentiert unter anderem „It don‘t mean a thing“ von Duke Ellington (1931), „One o‘clock jump“ von Count Basie (1937) und „Stompin‘ at the Savoy“ von Edgar Sampson (1934). Allein die Größe des Ensembles ist für Stiftskonzerte ungewöhnlich. „Sechs Leute auf der Bühne? Das ist äußerst selten“, sagt Dr. Johannes Marks.

Olga Scheps

Und dann kommt er: Der Abend mit der russischen Pianistin Olga Scheps. Sie wird am 27. September 2020 unter anderem die „Pathètique“ und die Sonate As-Dur von Beethoven spielen, aber auch die Fantasie C-Dur von Schumann. Die erst 33 Jahre alte Olga Scheps hat unter anderem den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen, aber auch den „Echo Klassik“.

„Bei Olga Scheps habe ich mit klopfendem Herzen angerufen, um sie für die Stiftskonzerte zu gewinnen“, erinnert sich Dr. Johannes Marks. Für die Pianistin wird der Auftritt in der Ruhrstadt auch etwas Besonderes. Spielt sie sonst doch vor allem in großen Sälen, wird das Konzert in Fröndenberg deutlich intimer.

Emanuel Roch

Den Abschluss des Jahres 2020 macht am 29. November der Pianist Emanuel Roch. Welche Werke er präsentieren wird, steht allerdings noch nicht fest.

Weitere Informationen zu den Konzerten und zum Förderkreis gibt es stets unter www.stiftskonzerte.de.
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