Von Tempo 40 auf Tempo 30 – Autofahrer richten sich im Ortskern nach neuen Schildern

dzIn Frömern

Von Tempo 40 auf Tempo 30: Mit ihren Messergebnissen kann die Stadt nun belegen, was eine geringfügige Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bringt. Bürger hatten sie beantragt.

Frömern

, 15.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Geht man nach den Messergebnissen, ist es auf der von-Steinen-Straße für Radfahrer und Fußgänger sicherer geworden: Ende September ist auf der Ortsdurchfahrt Frömern, auf der erst vor einigen Wochen auf einen Bürgerantrag hin die Höchstgeschwindigkeit von ungewöhnlichen 40 auf 30 Stundenkilometer herabgesetzt worden war, gleich mit zwei Geräten gemessen worden. Das Messgerät des Kreises Unna war verdeckt aufgestellt worden und erfasste vom 20. bis 27. September 31.900 Fahrzeuge. Im Durchschnitt fuhren die Fahrzeuge tatsächlich 36,8 Stundenkilometer. „Es gab keine gravierenden Überschreitungen“, teilte Stefan Kickermann vom Fröndenberger Ordnungsamt im Bau- und Verkehrsausschuss mit. Die Stadt selbst hatte über vier Wochen ihre eigene Messtafel ebenfalls in Frömern aufgestellt: Die erfassten 52.000 Fahrzeuge fuhren im Schnitt nicht schneller als 35 Stundenkilometer. Im Jahr 2002 ergab eine Messung noch 46 Stundenkilometer im Durchschnitt.

Unterdessen forderte Meinolf Müller im Ausschuss Warnhinweise für die sanierte Palzstraße in Bausenhagen ein, auf der nun wieder zügig gefahren werden könne. „Uns sind Verkehrssicherungsmaßnahmen versprochen worden“, meinte der Bausenhagener. Er wünsche sich zum Beispiel Mutter-Kind-Symbole auf der Straße wie in Altendorf. Probates Mittel könnten auch Ortsdurchfahrtsschilder „Stentrop“ und „Neimen“ sein, die automatisch Tempo 50 bedeuteten. Außerdem sei ein zulässiges Tempo von 70 beziehungsweise 100 auf der Bausenhagener Straße mit Blick auf die Haltestelle eines Schulbusses nicht tragbar. Dietmar Weischer vom Ordnungsamt teilte mit, dass die Stadt bereits Kontakt mit der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Unna aufgenommen habe. Es sei ein kurzfristiger Ortstermin vereinbart. Eine Entscheidung sei aber beim zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW zu treffen, was längere Zeit in Anspruch nehmen könne.

Für die von Bürgern beantragte Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 auf der Wickeder Straße laufe eine Voranfrage beim Kreis Unna, so Weischer. Man werde zudem die Messtafel, die derzeit noch auf der Palzstraße eingesetzt wird, auf der Wickeder Straße aufstellen. Eine Voranfrage beim Kreis sei auch in Sachen beantragter Tempo-30-Zone im Ortskern von Ostbüren gestellt worden.

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