„Ungereimtheit“: Rechtsaufsichtsbeschwerde der FWG geht in die Verlängerung

dzRadweg GSF-Frömern

Zum geplanten Radweg Gesamtschule-Frömern liegt seit Anfang Oktober eine Rechtsaufsichtsbeschwerde der FWG beim Landrat. Nach einer ersten Stellungnahme der Stadt ergab sich jetzt eine „Ungereimtheit“.

Fröndenberg

, 15.01.2020, 14:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gegen den neuen Radweg, der von der Gesamtschule Fröndenberg in die Ortsteile Frömern und Ostbüren führen soll, hat die FWG-Fraktion beim Kreis Unna protestiert. Die Beschwerde geht nun in die Verlängerung.

Man habe beim Kreis erfahren, dass die Antwort des Landrats noch weitere Zeit beanspruchen werde, teilte FWG-Fraktionsgeschäftsführer Lars Köhle mit. Nach einer ersten Stellungnahme, zu der der Landrat die Stadt aufgefordert hatte, sei nun, so Köhle, „eine Ungereimtheit“ aufgetaucht, weshalb man das Rathaus um weitere Informationen gebeten habe.

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Was es mit der Ungereimtheit auf sich hat, wurde nicht mitgeteilt. Der Kreis bestätigte auf Nachfrage nur, dass man „eine Rückfrage“ bei der Stadt Fröndenberg gestellt habe.

Die FWG steht auf dem Standpunkt, dass es für den Neubau des Radweges „Beratungen in den zuständigen Gremien, unter Einbeziehung der betroffenen Einwohner, eine Vorlage im Rat und in Folge dessen eines Ratsbeschluss“ zwingend bedurft hätte.

Die Verwaltung hatte argumentiert, dass der Radwegebau von der Politik bewilligt worden sei: durch die Bereitstellung von Geld durch den Finanzausschuss und den vom Rat akzeptierten Investitionsposten im Haushalt 2020.

Von einem Baustopp für den Radweg geht die FWG aber auch bei einem positiven Bescheid auf ihre Beschwerde nicht aus; sie wünscht sich aber, dass ein Ratsbeschluss nachgeholt wird.

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