Unfall am Sümberg: Autofahrerin und Schüler sagen nicht aus

dzKriminalpolizei ermittelt

Im Fall des Verkehrsunfalls mit vier Schülern am Sümberg hat die Kripo bislang noch keine verwertbaren Aussagen der Autofahrerin sowie der Minderjährigen. Den Vorladungen kam niemand nach.

Fröndenberg

, 19.09.2018, 13:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch mehr als eine Woche nach dem Verkehrsunfall auf dem Sümberg gibt es noch keine klaren Erkenntnisse über den Hergang der Kollision eines Pkw mit vier Schülern. Jedenfalls haben die Beteiligten des Unfalls bislang nicht vor der Polizei ausgesagt, teilte die Kreispolizeibehörde auf Anfrage mit. Die von der Polizei vorgeladenen Schüler im Alter von 13 und 14 Jahren ließen durch ihre Eltern ausrichten, dass man nicht bei der Kripo aussagen wolle. Man werde sich anwaltlich vertreten lassen, teilten die Eltern mit.

Die Beteiligten des Unfalls wollen sich nur über ihre Anwälte äußern

Auch die 84-jährige Autofahrerin, die die Schüler am 10. September auf ihrem Rückweg aus der Innenstadt zur Gesamtschule erfasst hatte, will der Vorladung der Polizei nicht nachkommen. Verpflichtet, einer polizeilichen Vorladung für eine Aussage zu folgen, sei man nicht, hieß es bei der Pressestelle. Man erwarte nun Schriftsätze der Anwälte, in denen sich die Unfallbeteiligten zu dem Geschehen äußern.

Der letzte der vier Schüler konnte das Krankenhaus nach zwei Tagen verlassen

Die bisherigen Ermittlungen hätten ergeben, dass einer der Schüler auf der Straße und drei neben ihm auf dem Kiesbett des dortigen Seitenstreifens gegangen seien, teilte die Polizei weiter mit. Zuvor hatte die Polizei in einer Pressemitteilung auch bereits geschildert, dass die Autofahrerin von der Fahrbahn abgekommen sei. Alle vier Schüler, zwei aus Menden waren als schwer, zwei weitere aus Fröndenberg und Menden als leicht verletzt eingestuft worden, hätten auch das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen. Der am schwersten verletzte Schüler sei nach zwei Tagen aus der Klinik entlassen worden.

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