Umstrittener Radweg für Gesamtschüler schlägt jetzt auch Kosten-Kapriole

dzRadweg

Der geplante neue Radweg zwischen der Gesamtschule sowie Frömern und Ostbüren ist Gegenstand einer Rechtsaufsichtsbeschwerde. Mit einer verblüffenden Nachricht zu den Kosten wartet jetzt die Stadt auf.

Fröndenberg

, 09.11.2019, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim Landrat liegt derzeit eine Rechtsaufsichtsbeschwerde der FWG-Fraktion: Sie rügt fehlende Mitbestimmung des Rates beim geplanten Radweg zwischen der Gesamtschule Fröndenberg und dem Norden. Unterdessen verblüfft die Stadt mit einer überraschenden Nachricht zu den Baukosten des Projekts.

Während man auf die Beschwerde laut FWG-Fraktionschef Matthias Büscher bislang noch keinen Bescheid des Landrats erhalten habe, übermittelte Kämmerer Heinz-Günter Freck dem Rat in dieser Woche eine freudige Nachricht.

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Die veranschlagten Baukosten von rund 1,14 Millionen Euro für den Radweg werden sich voraussichtlich um nicht weniger als 426.000 Euro reduzieren. Den Grund konnte kein Laie ahnen: Die Preise für Asphalt lagen beim Beginn der Planungen im Mai 2018 noch um das Zweieinhalbfache höher als zum Ausschreibungszeitpunkt im August 2019.

Das bedeutet: Allein bei den Kosten für den Asphalt spart man 360.000 Euro. Der Bund fördert den Radweg über sein Programm „Klimaschutz durch Radverkehr“ mit einer Quote von 70 Prozent, also nach bisherigem Kostenvoranschlag mit knapp 800.000 Euro.

Jetzt dürfte noch eine Förderung von knapp 500.000 Euro aus Berlin fließen; die Stadt ist mit dem Rest von 214.000 Euro dabei.

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