Abgebrochene Äste, Laub auf den Straßen und vereinzelt ein umgeknickter Baum, der die Straße versperrt: Sturm Ignatz hat in Fröndenberg zwar sichtlich Spuren hinterlassen, jedoch keinen großen Schaden angerichtet. © dpa (Symbolfoto)
Sturmtief „Ignaz“

Umgestürzte Bäume, fliegende Dachpfannen: Die Sturm-Bilanz in Fröndenberg

Von den vergangenen Unwettern ist Fröndenberg schwer getroffen worden. Sturm Ignatz richtet diesmal allerdings einen vergleichsweise kleinen Schaden in der Stadt an, berichtet die Feuerwehr.

Auf Fröndenbergs Straßen sind die Spuren, die Sturm Ignatz hinterlassen hat, am Donnerstagmorgen erkennbar: Laub bedeckt an vielen Stellen die Straßen, an einigen Stellen liegen größere Äste auf der Straße. Und immer wieder brechen auch Äste aus den Bäumen, die auf die Fahrbahn fallen.

»Die Bäume lagen komplett über der Fahrbahn. Wir haben sie klein gesägt und an die Seite gelegt.«

Jörg Sommer, Leiter der Feuerwehr Fröndenberg

Vorsicht war für alle Verkehrsteilnehmer am Donnerstagmorgen noch geboten. Die Kraft des Sturmtiefs, das die Region in der Nacht erreicht hatte, ließ erst gegen Mittag nach. Zu dieser Zeit machten sich auch die Feuerwehrleute aus Fröndenberg auf den Weg, um die Schäden, die Ignatz anrichtete, zu beseitigen. Allerdings war Fröndenberg diesmal von großen Katastrophen verschont geblieben, wie Jörg Sommer, Leiter der Feuerwehr Fröndenberg, auf Nachfrage mitteilte. „Wir sind in der Nacht gar nicht raus gewesen.“

Feuerwehrleute sind zweieinhalb Stunden im Einsatz

Der erste Einsatz sei gegen 10 Uhr reingekommen. In drei Ortsteilen waren die Feuerwehrleute ab dann unterwegs, um Bäume, die auf die Fahrbahn gefallen waren, zu entfernen. Das sei in Dellwig auf dem Totenweg, in Fröndenberg-Mitte auf dem der Eulenstraße und in Warmen auf der Wickeder Straße und der Straße Lehmke der Fall gewesen. „Die Bäume lagen komplett über der Fahrbahn. Wir haben sie klein gesägt und an die Seite gelegt“, berichtet Sommer. Gegen 12.30 Uhr seien die Einsätze aber beendet gewesen. Verletzt worden sei durch die umgestürzten Bäume niemand.

Sturmtief Ignatz hatte damit in Fröndenberg keinen großen Schaden angerichtet. Auch aus dem benachbarten Menden gab es keine Meldung über größere Einsätze. Wie der Märkische Kreis mitteilte, konzentrierten sich die rund 270 Einsätze im Kreisgebiet auf die südlichen Städte. Aber auch hier waren es hauptsächlich umgestürzte Bäume und herumfliegende Dachpfannen, um die sich die Einsatzkräfte kümmern mussten.

In Holzwickede machte sich hingegen noch etwas anderes durch die Sturmböen auf den Weg Richtung Straße: Dort flog ein Trampolin umher.

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