Überschwemmungen nach Starkregen: Politik drängt auf Maßnahmen

dzVerdreckte Straßen

Nicht nur in Ostbüren, auch im Fröndenberger Westen leiden Bürger unter Starkregenereignissen. Die Freien Wähler bemängeln, dass nach dem Regen in der Nacht auf Montag kaum aufgeräumt wurde.

Fröndenberg

, 04.10.2019, 12:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachdem starke Regenfälle in der Nacht auf Montag für Überschwemmungen an mehreren Stellen in Fröndenberg sorgten, schalten sich die Freien Wähler ein. Zum einen beklagen sie, dass die Bürgersteige, Bushaltestellen und Wege auch mehrere Tage nach dem Regen noch verschmutzt waren. Zum anderen beantragen sie, dass die Stadtverwaltung geeignete Maßnahmen erarbeitet und einleitet, um die seit Jahren bekannten Probleme bei zunehmenden Starkregenereignissen zu verhindern.

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„Wie bereits seit Monaten in der Öffentlichkeit diskutiert und in der letzten Ratssitzung festgestellt, ist der Klimawandel auch in Fröndenberg angekommen. Es werden jedoch nicht nur die Trockenperioden länger, auch die Starkregenereignisse nehmen erheblich zu“, heißt es in dem vom Fraktionsvorsitzenden Matthias Büscher unterzeichneten Antrag.

Wassermassen haben Folgen für Bürgerinnen und Bürger

Die Folgen dieser Wassermassen seien an vielen Stellen im Stadtgebiet zu spüren. Nicht nur in Ostbüren, auch im Westen komme es seit Jahren immer wieder zu Schäden.

Aufgrund der Regenmassen der vergangenen Tage sei es erneut an mehreren Stellen zu heiklen Situationen gekommen: Im Totenweg in Dellwig finde man keine Ablaufrinne mehr, da der Hang abgerutscht ist. Anwohner hätten selbstständig die Abflussrinne überbaut, die Öffnung darunter sei bei Starkregenfällen allerdings nicht groß genug: Geäst und Blätter sammeln sich davor. Die Rinne sollte dringend freigeräumt werden, fordern die Freien Wähler.

Überschwemmungen nach Starkregen: Politik drängt auf Maßnahmen

Von der überbauten Abflussrinne am Totenweg in Dellwig ist nicht mehr viel zu sehen. Hier und an anderen Stellen im Stadtgebiet muss aus Sicht der Freien Wähler dringend gehandelt werden. © Büscher

Straßen waren am Freitag noch verschmutzt

Vom Schürenfeld sind Wasser und Schlamm auf die B233 geflossen, im Auffanggraben befindet sich Unrat. Im unteren Dorfteil haben sich die Schlammmassen in der Straße zum Sportplatz gesammelt, wie die Freien Wähler mit Fotos dokumentieren. Selbst nach mehrfacher Kontaktaufnahme der Anwohner mit der Verwaltung sei dort bis Freitag nichts passiert.

„Die Anwohner an der Unnaer Straße 2 hatten in der Vergangenheit schon immer mit Hochwasser durch die Ruhr zu kämpfen, jetzt müssen sie auch noch Schlamm aus ihren Kellern schaffen. Der gesamte Straßengraben auf Seite des Schürenfeldes muss unverzüglich freigeräumt werden“, so die FWG.

Weiterhin müssten zeitnah die Kanalabläufe im gesamten Stadtgebiet von herabgefallenen Laub gereinigt werden, damit Wasser wieder besser abfließen kann, wenn es zu weiteren Regenfällen kommt.

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