Covid-19

Trotz Impfkampagne: Im Märkischen Kreis weiter Todesfälle unter Hochbetagten

Die Impfkampagne begann im Februar mit den Corona-Schutzimpfungen für hochaltrige Menschen. Im Märkischen Kreis sind dennoch erneut Menschen jenseits von 80 Jahren mit oder an Covid-19 gestorben.
Der Märkische Kreis vermeldet am Donnerstag (22. April) vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Es handelt sich ausschließlich um hochbetagte Menschen (Symbolfoto). © dpa

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts im Märkischen Kreis bei 220,4. Das Gesundheitsamt meldet 202 Neuinfektionen und auch vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Im Märkischen Kreis dürfen aktuell 1654 Corona-Infizierte ihr Haus oder ihre Wohnung nicht verlassen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne befinden sich 2013 Kontaktpersonen, teilt die Pressestelle des Kreises am Donnerstag weiter mit.

In den letzten 24 Stunden sind beim Gesundheitsamt 202 labor-technisch bestätigte Corona-Nachweise eingegangen. Die Neuinfektionen verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Altena (+5), Balve (+8), Halver (+5), Hemer (+15), Herscheid (+1), Iserlohn (+34), Kierspe (+11), Lüdenscheid (+46), Meinerzhagen (+18), Menden (+27), Nachrodt-Wiblingwerde (+4), Neuenrade (+7), Plettenberg (+17), Schalksmühle (+2) und Werdohl (+2). 161 vormals Infizierte durften die Quarantäne verlassen.

Bedauerlicherweise sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung vier weitere Todesfälle zu beklagen. Aus Plettenberg erlagen ein 79-jähriger und ein 85-jähriger Mann der Erkrankung. Aus Iserlohn starb eine 85-jährige Frau und aus Lüdenscheid ein 85-jähriger Mann. Der Impfstatus der Toten ist nicht mitgeteilt worden.

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