Die Freiwillige Feuerwehr ist am Samstag, 19. Juni, zu einem Bergungseinsatz an die Ruhr bei Westick gerufen worden. © privat
Polizei in Fröndenberg

Traurige Gewissheit: Toter in der Ruhr ist der vermisste Mendener

Zuletzt wurde der 36-jähriger Mendener Andreas D. am 3. Juni in einer Kleingartenanlage am Klingelbach gesehen. Am Samstag (19. Juni) entdeckten Spaziergänger den leblosen Körper in der Ruhr.

Die Vermisstensuche nach dem 36-jährigen Mann aus Menden nimmt ein trauriges Ende. Am Samstagabend (19. Juni) bargen die Feuerwehren aus Fröndenberg und Menden seine Leiche aus der Ruhr. Passanten hatten den leblosen Körper während eines Spaziergangs nahe des Westicker Wehrs entdeckt.

Am 3. Juni dieses Jahres verschwand der Mendener. Zuletzt war er in einer Kleingartenanlage am Klingelbach gesehen worden. Mit Hubschrauber, Hundestaffel und Hundertschaft suchte die Polizei bereits am ersten Tag des Verschwindens nach dem Vermissten.

Denn der 36-Jährige war auf Medikamente angewiesen. Die Polizei konnte nicht ausschließen, dass der Mendener sich selbst und andere in Gefahr bringen könnte, wenn er diese Medikamente nicht einnimmt.

Verschiedene Spuren führten ins Leere

Am 8. Juni hatte die Polizei im Grenzgebiet zwischen Menden und Fröndenberg erneut nach dem Vermissten gesucht. An diesem Tag entdeckten Zeugen Schuhe in Wassernähe, die auf den Gesuchten deuten könnten. Doch auch diese Spur führte ins Leere. Vor rund einer Woche hatte die Polizei die aktive Suche nach dem Mendener aufgegeben.

Nachdem am Wochenende noch unklar war, wer am Samstag aus der Ruhr geborgen wurde, teilte die Polizei des Märkischen Kreises am Donnerstag mit, dass es sich um den Vermissten handelt. Ein DNA-Ergebnis habe bereits am Montag vorgelegen. Aber um die Identität des Toten mit noch größerer Wahrscheinlichkeit bestimmen zu können, war ein sogenannter Zahnabgleich notwendig. Das Ergebnis des Gebissvergleichs lag erst am Donnerstag vor.

Die Obduktion des vermissten Mannes erbrachte keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Über die Autorin
Redaktion Fröndenberg
Jahrgang 1988, aufgewachsen in Dortmund-Sölde an der Grenze zum Kreis Unna. Hat schon in der Grundschule am liebsten geschrieben, später in Heidelberg und Bochum studiert. Ist gerne beim Sport und in der Natur.
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Dagmar Hornung

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