Tourismus in Fröndenberg: Bürger laden Politiker zur Podiumsdiskussion ein

dzKommunalwahl 2020

Noch diesen Monat sollen die Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters in Fröndenberg zu einer Podiumsdiskussion zusammenkommen, an der mit Anmeldung auch betroffene oder interessierte Bürger teilnehmen können.

Fröndenberg

, 10.08.2020, 11:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Tourismus-Initiative um den engagierten Frömerner Dr. Karl-Heinrich Sümmermann möchte ihre Anliegen aktiv im Wahlkampf platzieren und lädt die Kandidatin sowie die Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters aus diesem Grund zu einer Podiumsdiskussion ein, an der auch interessierte Bürger teilnehmen können.

Bereits im Vorfeld hatte die Initiative einen Fragenkatalog an die Kandidaten geschickt, den alle beantwortet haben. „Es zeichnen sich erhebliche Unterschiede aber auch viele Gemeinsamkeiten ab“, resümiert die Arbeitsgruppe „Tourismus für Fröndenberg“.

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Insofern sei die geplante Podiumsdiskussion am Donnerstag, 20. August, um 18 Uhr in der Kulturschmiede eine sehr gute Gelegenheit für betroffene Akteure sowie interessierte Bürger, sich ein eigenes Bild zu machen. Hierfür können sie sich anmelden unter post-kulturschmiede@t-online.de.

Tourismus als wichtige Wirtschaftsaktivität anerkannt

Grundsätzlich sei der Tourismus auch aus Sicht der Kandidaten eine wichtige Wirtschaftsaktivität. Sabina Müller (SPD) sehe für ihn „gute Chancen“, Heinz Günter Freck (CDU) sehe in ihm „eine gute Ergänzung“, Frank Schröer (Grüne) ebendies nur „wenn er gut positioniert und nachhaltig ist“ und Matthias Büscher (FWG) sehe ebenfalls „gute Chancen in der Wechselwirkung mit der Wirtschaft.“

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Sowohl Heinz Günter Freck als auch Sabina Müller wollen eine Stabsstelle Wirtschaft/Tourismus schaffen, während Matthias Büscher und Frank Schröer noch nichts konkretes zum Platz der touristischen Arbeit innerhalb der Verwaltung sagen.

Ehrenamt hat große Bedeutung für die Attraktivität der Stadt

Bewusst seien sich alle Kandidaten über die große Bedeutung des Ehrenamts, das für die Entwicklung der Stadt enorm wichtig ist. Gehe es um Investitionen, etwa in ehrenamtlich vorangetriebene Projekte, müsse allerdings auch die Nachhaltigkeit im Blick behalten werden.

Alle Kandidaten für das Bürgermeisteramt sehen die Notwendigkeit, die Ruhr aktiver zu nutzen. „Hier ist sicherlich vor allem die Zusammenarbeit der Ruhranrainer noch eine große Baustelle“, heißt es vonseiten der Arbeitsgruppe Tourismus für Fröndenberg.

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„Das Thema Tourismus ist in der Politik angekommen“, resümiert die Gruppe. Die wesentliche Frage sei nun, wie die Umsetzung vieler guter Ideen erfolgt, nachdem nach dem ersten Tourismuskonzept aus dem Jahre 2011 fast zehn Jahre vergangen sind. „Die Schlagzahl für Veränderungen und Weiterentwicklung muss erhöht werden.“

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