Tierschutzverein Fröndenberg rät von Tieren auf dem Gabentisch ab

Weihnachtsgeschenke

So schön es auch ist, ein süßes Kätzchen oder einen Hundewelpen unter dem Weihnachtsbaum vorzufinden: Von tierischen Geschenken sollte man Abstand halten. Das rät der Tierschutzverein.

06.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Tierschutzverein Fröndenberg rät von Tieren auf dem Gabentisch ab

Tiere zu Weihnachten zu verschenken, ist keine gute Idee, sagen Tierschützer. © Archiv

Der Tierschutzverein Fröndenberg rät grundsätzlich von einem Tier als Weihnachtsgeschenk ab. Ein niedlicher Welpe oder ein kleines Kätzchen sorgen am Weihnachtsabend zwar oft für große Kinderaugen, aber was als Tierliebe beginnt, endet schnell im Tierheim. Auch unüberlegt angeschaffte Meerschweinchen, Kaninchen oder Wellensittiche werden oft nach der ersten Euphorie abgegeben. Spontane Urlaubspläne, unerwartete Kosten oder einfach die Anforderungen an eine artgerechte Haltung der Tiere lassen die Freude über den neuen Spielkameraden schnell vergehen.

Der Tierschutzenverein Fröndenberg empfiehlt daher eine gründliche und vor allem gemeinsame Vorbereitung auf ein mögliches neues „Familienmitglied“. Bei einem Besuch im Tierheim können Interessierte zum Beispiel mögliche Fragen klären und die dortigen Tiere erst einmal kennenlernen.

Nie spontan entscheiden

„Die Entscheidung für ein Tier sollte nicht spontan und aus einer Laune heraus getroffen werden. Denn leider werden viele der tierischen Überraschungsgeschenke allzuoft nach kurzer Zeit wieder in den Tierheimen abgegeben“, so Karl-Heinz Beck und Christel Schmitt vom Tierschutzverein Fröndenberg. „Es gibt viele Punkte, die vor dem Tierkauf zu überdenken sind. Gerade in der Hektik der Vorweihnachtszeit bleibt dazu keine Zeit. Und der Trubel der Feiertage ist ohnehin nicht der geeignete Zeitpunkt, ein Tier in aller Ruhe an seine neue Umgebung zu gewöhnen“, so Karl-Heinz Beck.

Vor dem Kauf informieren

Der Tierschutzverein Fröndenberg rät dazu, sich vor dem Kauf eines Tieres gründlich über dessen Verhaltensweisen und Bedürfnisse sowie die Anforderungen an eine artgerechte Haltung zu informieren. Wenn man sich dann gemeinsam für ein Haustier entschieden hat, sollte der erste Gang ins Tierheim führen. Nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Vögel, Kaninchen, Kleinnager (wie Meerschweinchen, Ratten, Mäuse) warten dort auf ein neues Zuhause. Zudem stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für intensive Beratungsgespräche zur Verfügung.

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