Tierfoto-Aktion: Fröndenbergs wilde Gärten - wo sich Fuchs und Reh Gute Nacht sagen

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Unsere Tierfoto-Aktion endete Pfingsten. Zum Abschluss erreichten uns nochmals viele putzige und erstaunliche Bilder. Denn hätten Sie gedacht, dass Rehe ihre Kitze sogar in Fröndenbergs Gärten großziehen?

Fröndenberg

, 06.06.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Tierfotos, die zum Finale unserer Aktion in der Redaktion eingingen, beweisen eindrücklich, dass es in Fröndenbergs Gärten auch mal richtig wild zugehen kann: Ob Rehe oder Füchse - die Scheu scheint nicht besonders groß zu sein.

„Rehfugium“ nennt Fritz Kleemann aus Frömern seinen Garten mittlerweile: Denn seit vier Jahren besucht ihn fast regelmäßig immer im Mai eine Ricke, die im Garten ihre Jungen, meistens Zwillinge, großzieht.

„Im Unnaer Süden sagen sich Fuchs und Steinkauz Gute Nacht“, schreibt Karin Brinkmann aus Holzwickede ...

„Im Unnaer Süden sagen sich Fuchs und Steinkauz Gute Nacht“, schreibt Karin Brinkmann aus Holzwickede ... © Karin Brinkmann

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 ... die auch diesen Fuchs nach erfolgreicher Jagd morgens auf einer Wiese im Unnaer Süden fotografieren konnte.

... die auch diesen Fuchs nach erfolgreicher Jagd morgens auf einer Wiese im Unnaer Süden fotografieren konnte. © Karin Brinkmann

Weil Rehe durchschnittlich nur rund drei Jahre alt werden, handelt es sich wahrscheinlich um verschiedene Ricken. „Die Erinnerung an geschützte Orte, ohne Hunde, scheint sich aber weiter zu vererben“, vermutet Fritz Kleemann

Das erste Anzeichen für die Rückkehr der Rehe: abgeknabberte Rosentriebe, die Lieblingskost der Rehe. „Das ist ärgerlich, aber es gibt ja auch Kletterrosen, an deren Spitzen sie nicht herankönnen“, so der Frömerner, der die Tiere daher gewähren lässt.

Volker Schulze-Borgmühl aus Holzwickede nahm dieses Foto mit seiner Wildcam von der Terrasse aus auf. Meister Reinecke macht ständig das Futterhaus leer ...

Volker Schulze-Borgmühl aus Holzwickede nahm dieses Foto mit seiner Wildcam von der Terrasse aus auf. Meister Reinecke macht ständig das Futterhaus leer ... © Volker Schulze-Borgmühl

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Eine neugierige Taube ging auf und ab auf dem Fenstersims und beobachtete Claudia Veit-Kügler durchs Bürofenster. Ob sie wohl auch Corona-Langeweile habe, fragte sich die Fröndenbergerin.

Eine neugierige Taube ging auf und ab auf dem Fenstersims und beobachtete Claudia Veit-Kügler durchs Bürofenster. Ob sie wohl auch Corona-Langeweile habe, fragte sich die Fröndenbergerin. © Claudia Veit-Kügler

Volker Schulze-Borgmühl aus Holzwickede hat ebenfalls ein „Futter-Problem“ mit seinen tierischen Gästen: Mit seiner Wildcam konnte er von der der Terrasse aus, einen Fuchs dabei ertappen, wie er sich über Leckerbissen hermachte, die eigentlich für andere Besucher gedacht sind. „Er macht ständig das Futterhaus leer“, schreibt Volker Schulze-Borgmühl.

In der Futterstelle im Garten von Horst Bräutigam aus Warmen bleiben dagegen reichlich Körner für die gefiederten Gäste übrig - und die kommen in großer Zahl und mit vielen Arten: ob Buntspecht, Kleiber oder Heckenbraunelle.

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„Ich habe eine Fütterung in unserem Garten in Fröndenberg Warmen, diese wirdgerade in der Brutzeit sehr gut angenommen“, schreibt Horst Bräutigam aus Warmen, der diesen prächtigen Buntspecht fotografierte.

„Ich habe eine Fütterung in unserem Garten in Fröndenberg Warmen, diese wird gerade in der Brutzeit sehr gut angenommen“, schreibt Horst Bräutigam aus Warmen, der diesen prächtigen Buntspecht fotografierte. © Horst Bräutigam

Karin Brinkmann aus Holzwickede erspähte bei einem morgendlichen Spaziergang im Süden von Unna auf einer Wiese gleich zwei Gesellen, die man am Tage nicht so häufig zu sehen bekommt: einen Fuchs, der wohl gerade Beute gemacht hatte, und einen Steinkauz in einer Kopfweide.

Leider auch recht selten geworden sind die früher viel häufiger in Gärten zu beobachtenden Schmetterlinge: Wilma Porsche aus Unna gelang die Aufnahme von einem schönen Exemplar.

Wilma Porsche war schnell genug, um dieses flüchtige Insekt ins Bild setzen zu können. Schmetterlinge lassen sich immer seltener in Gärten blicken.

Wilma Porsche war schnell genug, um dieses flüchtige Insekt ins Bild setzen zu können. Schmetterlinge lassen sich immer seltener in Gärten blicken. © Wilma Porsche

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Ein frisch an ihrem Teich geschlüpfte Libellenimago hat sich an die Hauswand von Barbara Streich zum Trocknen in der Sonne begeben. „Unsere sogenannte BVB-Libelle“, nennt sie das schwarz-gelb Insekt.

Ein frisch an ihrem Teich geschlüpfte Libellenimago hat sich an die Hauswand von Barbara Streich zum Trocknen in der Sonne begeben. „Unsere sogenannte BVB-Libelle“, nennt sie das schwarz-gelb Insekt. © Barbara Streich

Selbst die Tauben haben Corona-Langeweile... Ein wenig beobachtete fühlte sich Claudia Veit-Kügler aus Fröndenberg: „Diese Taube hat wohl kontrollieren wollen, ob jemand im Büro arbeitet. Sie wanderte alle Fensterbänke ab“, schreibt sie und schickt ein Foto von dem neugierig durchs Fenster schauenden Vogel.

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Sämtliche Tierfotos, die bis zum 31. Mai in der Redaktion eingingen, nehmen nun an unserer Verlosung teil. Die Gewinner werden benachrichtigt.
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