Tierfoto-Aktion: Eulen-Küken dekorieren Sandkasten und ein Storch geht auf Trecker-Tour

dzTolle Tierfotos

Steiff-Tiere waren es nicht, die Benjamin Becker in den Bäumen sitzen sah: Doch die unbeweglichen Eulen-Küken muten schon wie flauschige Stofftierchen an. Wieder erreichten uns tolle Aufnahmen.

Fröndenberg

, 23.05.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eulen aus der Nähe betrachten - wann hat man diese Chance schon? Benjamin Becker hat die seltene Gelegenheit ergriffen und die beiden Elterntiere und ihre Küken in den benachbarten Bäumen fotografieren können.

„Bei uns sind ein paar nette gefiederte Freunde eingezogen“, meldete sich Benjamin Becker am Freitag bei uns in der Redaktion. Zwei Alttiere und zwei Jungtiere hat er ausmachen können, die sich häufig in die Äste setzen.

Die Elterntiere wachen über ihre Jungen ...

Die Elterntiere wachen über ihre Jungen ... © Benjamin Becker

... doch wer ist Männchen und wer Weibchen beim Ehepaar Waldohreule?

... doch wer ist Männchen und wer Weibchen beim Ehepaar Waldohreule? © Benjamin Becker

Zum Schutz der Tiere möchte unser Leser aus Unna-Lünern verständlicherweise keine zu genaue Ortsangabe machen. Jedenfalls haben die Eltern ihre Küken in einem Wäldchen in der Nähe großgezogen.

Eulen - ungewöhnliche Rufe in den Abendstunden

Aufmerksam geworden ist die Familie auf die eher nachtaktiven Vögel durch die ungewöhnlichen Rufe in den Abendstunden. „Das erste Jungtier haben wir dann gefunden, weil es direkt über dem Sandkasten unserer Kinder auf einem Ast saß und die Abdeckung ein wenig ,dekoriert‘ hat“, wie Benjamin Becker bemerkt.

Seltener Gast in heimischen Futterhäuschen: ein Bergfink, auch Nordfink genannt. Fritz Kleemann gelang die Aufnahme dank seiner Kamera im Vogelhaus.

Seltener Gast in heimischen Futterhäuschen: ein Bergfink, auch Nordfink genannt. Fritz Kleemann gelang die Aufnahme dank seiner Kamera im Vogelhaus. © Fritz Kleemann

Gewinnspiel

Schicken Sie uns Ihr tierisches Foto aus dem Garten

  • Endspurt unserer Tierfoto-Aktion: Wegen der großen Beteiligung verlängern wir das Gewinnspiel bis zum 31. Mai (Pfingsten).
  • Schicken Sie uns Ihr Foto von den tierischen Besuchern in Ihrem Garten, ob Vögel, Igel, Eichhörnchen oder Käfer, und schreiben Sie uns ein paar Zeilen dazu.
  • Unter allen Einsendern - bitte Name und Anschrift nicht vergessen - verlosen wir 25 Heimat-to-go-Kaffeebecher!
  • Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften, die wir gern in Internet und Zeitung veröffentlichen, per E-Mail an froendenberg@hellwegeranzeiger.de

Einen mindestens ebenso seltenen Gast konnte Fritz Kleemann in Frömern begrüßen: einen Bergfink. „Er kam nur ein einziges Mal in unser Futterhaus. Ein farbenprächtiges Männchen konnte ,erwischt’ werden, wie es Sonnenblumenkerne verspeiste“, schreibt Fritz Kleemann.

Bergfinken sind in Nordeuropa zuhause

Bergfinken, die auch Nordfinken genannt werden, sind in Mitteleuropa nur gelegentlich bei der Durchreise als Zugvögel im Winter zu Besuch.

Zuhause sind sie in nordischen Ländern, besonders in Norwegen, Mittelschweden, Finnland und bis zum nördlichen und mittleren Russland, wo sie vorwiegend in den dortigen Birkenwäldern brüten, wie der Vogelkenner aus Frömern weiß.

„Wenn die Frösche fehlen, dann muss man sich halt mit Mäusen aushelfen und darf keine Angst vor dem Trecker haben“, findet Hans Kuhn, der Meister Adebar in Neimen vor die Linse bekam.

„Wenn die Frösche fehlen, dann muss man sich halt mit Mäusen aushelfen und darf keine Angst vor dem Trecker haben“, findet Hans Kuhn, der Meister Adebar in Neimen vor die Linse bekam. © Hans Kuhn

Einen erfreulicher Weise auch in Westfalen wieder häufiger anzutreffenden Gast beobachtete Hans Kuhn dieser Tage in Neimen: Ein Storch suchte auf einem Acker offenbar nach Fressbarem.

„Wenn die Frösche fehlen, dann muss man sich halt mit Mäusen aushelfen“, vermutet Hans Kuhn beim Anblick von Meister Adebar auf dem Feld, das gerade frisch gepflügt wurde. „Und darf keine Angst vor dem Trecker haben“, ergänzt Hans Kuhn launig.

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Seine Fotos aus der Distanz per Handy gelangen ihm oberhalb von Neimen in Blickrichtung Hohenheide. Dort ist auch Wolfgang Schumacher zuhause. Er musste nur aus seinem Fenster schauen, um einen „Hunger-Akrobat“, wie er schreibt, amüsiert zu beobachten.

„Hunger verführt zu akrobatischen Reckübungen“, weiß Wolfgang Schumacher von der Hohenheide spätestens, seit er ein Eichhörnchen in seinem Garten am Futterhäuschen naschen sah.

„Hunger verführt zu akrobatischen Reckübungen“, weiß Wolfgang Schumacher von der Hohenheide spätestens, seit er ein Eichhörnchen in seinem Garten am Futterhäuschen naschen sah. © Wolfgang Schumacher

„Hunger verführt zu akrobatischen Reckübungen“, fiel dem Hohenheider angesichts des Eichhörnchens ein, das sich am schmackhaften Inhalt eines Vogelhäuschens zu schaffen machte.

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Dafür musste es aber vom Baumstamm aus erst einmal an den aufgehängten und schaukelnden Futterspender gelangen - am Ende gelang es dem hungrigen Nager.

„Der Igel kommt zum fressen zu uns, er frisst immer das letzte Katzenfutter, das noch über ist“, schreibt Familie Wrase vom Ahornweg in Fröndenberg.

„Der Igel kommt zum fressen zu uns, er frisst immer das letzte Katzenfutter, das noch über ist“, schreibt Familie Wrase vom Ahornweg in Fröndenberg. © Wrase

Ebenfalls ein nachtaktives Tierchen besuchte den Garten von Familie Wrase am Ahornweg: ein Igel, der ebenfalls auf Nahrungssuche war. Das jedenfalls konnten die Gartenbesitzer ohne Weiteres unterstellen.

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„Der Igel kommt zum Fressen zu uns“, schreiben Wrases. Sehr wählerisch ist das Stacheltier nicht. „Er frisst immer das letzte Katzenfutter, das noch über ist.“

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