Tankstellenräuber mit Mundschutzmaske auf der Flucht – er nahm den Weg nach Fröndenberg

dzSchusswaffe eingesetzt

Mit Mund-Nase-Abdeckung machte sich der Täter bei seinem Raubüberfall auf eine Tankstelle an der Fröndenberger Straße in Menden unkenntlich. Die Polizei ist auf der Suche nach dem Mann, der Richtung Fröndenberg floh.

Fröndenberg, Menden

, 22.05.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Mund-Nase-Abdeckung machte den Täter fast nicht erkennbar: Die Polizei im Märkischen Kreis fahndet nach einem Mann, der mit vorgehaltener Schusswaffe eine Mendener Tankstelle an der Fröndenberger Straße überfallen hat.

Die Tat ereignete sich bereits am vergangenen Sonntagabend. Gegen 21.40 Uhr betrat nach Polizeiangaben ein Mann den Verkaufsraum, ging schnurstracks auf den Kassierer zu und zog eine Schusswaffe aus dem Hosenbund.

Unter Vorhalt der Schusswaffe Geld erpresst

Unter Vorhalt dieser Waffe forderte er den Mitarbeiter auf, ihm Geld in eine Edeka-Einkaufstüte zu packen. Um wie viel Geld es sich handelte, wollte die Polizei auf Nachfrage nicht sagen. „Um keine Begehrlichkeiten zu wecken“, werde die Höhe der Beute bei Überfällen grundsätzlich nicht genannt, hieß es.

Wer erkennt den Tatverdächtigen anhand seiner Kleidung? Foto: Polizei MKAm Sonntagabend (17.5.) wurde eine Tankstelle an der Fröndenberger Straße überfallen. Gegen 21.40 Uhr betrat ein Mann den Verkaufsraum, ging schnurstracks auf den Kassierer zu und zog eine Schusswaffe aus dem Hosenbund. Unter Vorhalt dieser Waffe forderte er den Mitarbeiter auf, ihm Geld in eine Edeka-Einkauftüte zu packen. Der Unbekannte flüchtete in Richtung Fröndenberg. Zum Zeitpunkt des Überfalls hielten sich nur ein Auto- sowie zwei Fahrradfahrer auf dem Außengelände auf. Der Täter trug schwarze Kapuzenjacke mit einem kleinen weißen Aufdruck auf der Rückseite, graue Jogginghose, schwarze Sportschuhe mit weißer Sohle und weiße Socken. Er sprach Deutsch mit leichtem, unbekanntem Akzent. Er ist etwa 20 bis 30 Jahre alt, ca. 1,80 Meter groß und hat eine schlanke Statur. Unter der bläulichen Mundschutzmaske war ein einer schwarzen Oberlippenbart zu erkennen. Eine Nahbereichsfahndung der Polizei verlief ohne Ergebnis. Die Polizei veröffentlicht in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Foto mit verpixeltem Gesicht, das die Kleidung des Tatverdächtigen zeigt.

Wer erkennt den Tatverdächtigen anhand seiner Kleidung? Foto: Polizei MK Am Sonntagabend (17.5.) wurde eine Tankstelle an der Fröndenberger Straße überfallen. Gegen 21.40 Uhr betrat ein Mann den Verkaufsraum, ging schnurstracks auf den Kassierer zu und zog eine Schusswaffe aus dem Hosenbund. Unter Vorhalt dieser Waffe forderte er den Mitarbeiter auf, ihm Geld in eine Edeka-Einkauftüte zu packen. Der Unbekannte flüchtete in Richtung Fröndenberg. Zum Zeitpunkt des Überfalls hielten sich nur ein Auto- sowie zwei Fahrradfahrer auf dem Außengelände auf. Der Täter trug schwarze Kapuzenjacke mit einem kleinen weißen Aufdruck auf der Rückseite, graue Jogginghose, schwarze Sportschuhe mit weißer Sohle und weiße Socken. Er sprach Deutsch mit leichtem, unbekanntem Akzent. Er ist etwa 20 bis 30 Jahre alt, ca. 1,80 Meter groß und hat eine schlanke Statur. Unter der bläulichen Mundschutzmaske war ein einer schwarzen Oberlippenbart zu erkennen. Eine Nahbereichsfahndung der Polizei verlief ohne Ergebnis. Die Polizei veröffentlicht in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Foto mit verpixeltem Gesicht, das die Kleidung des Tatverdächtigen zeigt. © Polizei Märkischer Kreis

Der Unbekannte flüchtete in Richtung Fröndenberg. Zum Zeitpunkt des Überfalls hielten sich nur ein Auto- sowie zwei Fahrradfahrer auf dem Außengelände auf. Die Polizei erhofft sich neben diesen Personen weitere Zeugen, die den Räuber auf seinem Fluchtweg bemerkt haben.

Schwarze Kapuzenjacke mit kleinem weißen Aufdruck

Der Täter trug eine schwarze Kapuzenjacke mit einem kleinen weißen Aufdruck auf der Rückseite, eine graue Jogginghose, schwarze Sportschuhe mit weißer Sohle und weiße Socken.

Der Mann sprach Deutsch mit leichtem, unbekanntem Akzent. Er ist etwa 20 bis 30 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß und hat eine schlanke Statur. Unter der bläulichen Mundschutzmaske war ein schwarzer Oberlippenbart zu erkennen.

Eine Nahbereichsfahndung der Polizei verlief am Sonntagabend ohne Ergebnis. Nach Auskunft der Polizei am Freitag gab es noch keine Anhaltspunkte auf den derzeitigen Aufenthaltsort des Mannes.

Mund-Nase-Abdeckung verhindert Identifizierung

Die Polizei veröffentlicht in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Foto mit verpixeltem Gesicht, das die Kleidung des Tatverdächtigen zeigt. Weil es sich um eine Fahndung handelt, bei der der Aufenthalt des Beschuldigten ermittelt werden soll, musste sie nicht richterlich angeordnet werden.

Eine Öffentlichkeitsfahndung, bei der auch das erkennbare Gesicht eines Tatverdächtigen veröffentlicht wird, muss dagegen grundsätzlich bei dem zuständigen Richter beantragt werden.

Wegen der Mund-Nase-Abdeckung des Räubers erscheint eine Identifizierung über das Gesicht jedoch aussichtslos – vielleicht erkennt aber jemand seine Kleidung.

Sachdienliche Hinweise erbeten an die Kreispolizeibehörde in Iserlohn unter Tel. (0 23 71) 91 99-0.
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