Sturmtief versetzt Fröndenberger Feuerwehr bereits in Alarmbereitschaft

dzSturmtief „Sabine“

Die Fröndenberger Feuerwehr bereitet sich bereits auf das für Sonntag erwartete Sturmtief „Sabine“ vor. Jetzt entscheidet die Entwicklung der Wettervorhersage, ob und wann die Bereitschaft ausgelöst wird.

Fröndenberg

, 07.02.2020, 12:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seitdem die Kreisleitstelle Feuerwehrchef Jörg Sommer am Donnerstag die aktuellen Wetterdaten übermittelt hat, laufen in Fröndenberg die Vorbereitungen für den Ernstfall. Der Maßnahmenplan steht.

»Ich muss jetzt nur noch den Knopf drücken.«
Feuerwehrchef Jörg Sommer

„Ich muss jetzt nur noch auf den Knopf drücken“, schilderte Jörg Sommer am Freitagmorgen das weitere Vorgehen in Sachen Sturmtief „Sabine“. Der Höhepunkt des Sturms in unserer Region wird derzeit am Sonntagabend und in der Nacht zu Montag erwartet.

Bereits am Donnerstagabend hat der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr die Verfügbarkeit seiner Kameradinnen und Kameraden abgefragt. Jedenfalls am Standort Mitte am Harthaer Platz kann Sommer eine Sitzbereitschaft einrichten.

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Möglicherweise könnten auch noch Bereitschaften der Löschzüge in den Stadtteilen aktiviert werden.

Ob und ab wann die Sitzbereitschaft tatsächlich ausgelöst wird, hänge auch von der weiteren Wettervorhersage ab. Die Entwicklung werde er in den nächsten 36 Stunden genau im Blick behalten, so Sommer.

Schlecht vorhersehbar sei besonders, welche Ortslagen in Fröndenberg vom Sturm getroffen werden könnten. In der Vergangenheit seien weniger die Höhenlagen in Frömern und Ostbüren als vielmehr das Ruhrtal in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Feuerwehr stellt sich in erster Linie auf Gefährdungen durch umstürzende Bäume oder auch gelockerte Dachziegel ein.

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