Sternsinger können bei ihrem letzten Auftritt noch 15.000 Euro erreichen

dzDreikönigssingen

Die Sternsinger in Fröndenberg haben Wind und Wetter getrotzt und an vielen Türen den Haussegen hinterlassen. Ein Auftritt steht noch aus – und dort kann sogar die 15.000-Euro-Marke geknackt werden.

Fröndenberg

, 07.01.2020, 17:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Dreikönigssingen 2020 stand in Fröndenberg am vergangenen Wochenende unter dem bundesweiten Motto „Frieden! Im Libanon und weltweit“. In vier Gemeinden haben die Kinder nicht nur den Haussegen gespendet, sondern auch eine stolze Geldsumme für die gute Sache eingesammelt.

Bislang genau 14.614 Euro landeten in den Spendenboxen, die die Sternsinger bei ihren Hausbesuchen dabei hatten. Erwartungsgemäß kamen in der großen Fröndenberger Pfarrgemeinde St. Marien sowie in St. Konrad Langschede wieder die größten Einzelsummen zusammen.

Mit 5297 Euro liegt das Aufkommen in St. Marien bisher noch unter dem Ergebnis des Vorjahres, als die Leute genau 5.900 Euro für die damalige Sternsingeraktion „Wir gehören zusammen. In Peru und weltweit“ gaben.

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Info

Für Frieden und Völkerverständigung

  • Die Spendensumme aus Fröndenberg leitet der Pastoralverbund St. Marien an den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) weiter.
  • Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und organisiert zum Beispiel die 72-Stunden-Aktion und, gemeinsam mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, die Aktion Dreikönigssingen.
  • Die Spenden aus dem Jahr 2020 setzen die Projektpartner der Sternsinger im Libanon dafür ein, mit einheimischen Kindern und mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien zu arbeiten.
  • Ein wichtiges Ziel ist es, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon zu fördern.

In St. Konrad sieht es ähnlich aus: Spendeten die besuchten Haushalte 2019 noch 5400 Euro, waren es jetzt 5.091 Euro. Dagegen kam in St. Agnes in Bausenhagen deutlich mehr zusammen: 2454 Euro im Vergleich zu 2.096 Euro vor zwölf Monaten.

Christkönig erreicht fast exakt Vorjahresergebnis

Fast unverändert hoch war die Spende in Christkönig in Warmen/Frohnhausen: 1812 Euro landeten in den Spendendosen, 1800 Euro waren es in dem kleinsten der Bezirke 2019.

Warum die Spendenbereitschaft schwankt, ist nicht näher zu ergründen. Zumal der Pastoralverbund nicht Buch darüber führt, welche Haushalte im Einzelnen besucht wurden.

Dagegen kann man, so wie schon seit Längerem in Langschede, neuerdings in St. Marien einen gewünschten Besuch der Sternsinger auch vorher anmelden. Das Konzept habe sich gut bewährt, sagte am Dienstag Gemeindereferentin Mona Schomers, auch wenn in wenigen Fällen die bestellten Kinder dann doch vergeblich an der Haustür klingelten.

Im Bereich St. Marien waren rund 20 Kinder unterwegs. Mit dieser Resonanz war man in der Kirchengemeinde zufrieden. Die Zeiten, dass die Sternsinger flächendeckend alle katholischen Haushalte ablaufen konnten, seien leider vorbei.

Auftritt beim CDU-Jahresempfang steht noch aus

Jetzt werden jene Gläubigen sicher besucht, die sich den Besuch wünschen – und alle sonstigen, „soweit es die Kinder schaffen“, so Mona Schomers.

Jedoch steht ein Auftritt der Sternsinger noch aus, bei dem das Vorjahresergebnis und vielleicht ja auch die Marke von 15.000 Euro erreicht werden könnte: der Neujahrsempfang der CDU Fröndenberg im Pfarrzentrum auf dem Sodenkamp.

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