Stadtwerke modernisieren Stromnetz - Vorbereitung auf Mehrbedarf im Industriegebiet Westik

dzArbeiten im Hindenburghain

Die Stadtwerke Fröndenberg modernisieren ihr Stromnetz: Richtung Frömern beginnt der Ausbau, auch auf eventuelle Erweiterungen im Industriegebiet Westick will man vorbereitet sein.

Fröndenberg

, 03.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Die Stadtwerke Fröndenberg setzen die Modernisierung des eigenen Stromnetzes fort und verlegen in diesen Tagen neue Mittelspannungskabel unterhalb der Ruhr. Die Baumaßnahmen finden im Hindenburghain statt. Die Stadtwerke Fröndenberg gehen davon aus, dass die Arbeiten etwa anderthalb Wochen in Anspruch nehmen werden. „Damit sich die Fröndenberger Bürger und die Unternehmen auch in Zukunft auf eine sichere Stromversorgung verlassen können, müssen wir regelmäßig in unser Netz investieren“, sagt der Technische Leiter der Stadtwerke Fröndenberg, Volker Kretschmer.

Startschuss für Netzausbau Richtung Frömern

Nachdem in diesem Jahr bereits die Stromtrasse in Richtung Ostbüren aufwändig modernisiert wurde, gibt der heimische Stromversorger und Netzbetreiber nun den Startschuss für den geplanten Netzausbau in Richtung Frömern. Der Netzausbau ist nötig, um weitere Stromeinspeisungen dezentraler Erzeugungsanlagen zu ermöglichen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit und Spannungsqualität sicher zu stellen. Gleichzeitig sind die Stadtwerke so auch auf eventuelle Erweiterungen im Industriegebiet Westick vorbereitet.

Für die Verlegung der neuen Stromleitungen muss an einer Stelle die Ruhr gequert werden. Dies erfolgt in diesen Tagen im Hindenburghain, wo der Fluss rund 37 Meter breit ist. Dort ist ein fast 15 Tonnen schwerer Spezialbohrer in Position gebracht worden. Dieser setzt das Bohrspülverfahren ein. Damit können Rohrleitungen unterirdisch verlegt werden, ohne dazu einen Graben ausheben zu müssen.

Eingriff in die Natur auf ein Minimum reduziert

Der Eingriff in die Natur wird also auf ein Minimum reduziert. Auf einer Länge von 150 Metern werden Leerrohre mit einem Durchmesser von bis zu 180 Millimeter im Rahmen der Baumaßnahme in das Erdreich gelegt. Erst im zweiten Schritt werden dann ein 30kV- sowie zwei 10kV-Stromkabel in die Rohre eingezogen. Diese werden anschließend mit dem Möllerkraftwerk in Schwitten verbunden.

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