Stadtwerke-Kunden ohne Extra-Mühe Gasabschlag wird von lokalem Versorger nicht eingezogen

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Vertriebsleiter Michael Freitag weiß, dass die Organisation der Gaspreiserstattung durch den Bund für die Stadtwerke Fröndenberg-Wickede einen enormen Aufwand bedeutet. © Archiv / dpa
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Dass der Bund den Abschlag für Gas und Fernwärme im Dezember übernimmt, hat sich längst herumgesprochen. Doch bei vielen Kundinnen und Kunden blieb die Frage offen, wie das eigentlich organisiert wird. Die Stadtwerke Fröndenberg-Wickede haben eine Lösung.

Sie werden den Monatsabschlag Dezember für die Gasversorgung bei ihren Kunden nicht einziehen. Kunden, die ein SEPA-Lastschrift-Mandat erteilt haben, müssen nichts weiter tun. Wer aktiv monatlich selbst seine Zahlungen tätigt, kann den für Dezember fälligen Abschlag für die Gasversorgung einfach einbehalten bzw. den Dauerauftrag ändern. Wird doch überwiesen, wird der Betrag mit der Jahresrechnung im Januar verrechnet. Wie hoch die tatsächliche Erstattung am Ende ausfällt, wird gemäß Soforthilfegesetz berechnet und ebenfalls in der kommenden Jahresrechnung berücksichtigt. Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass diese Regelung ausschließlich für Gas gilt.

„Wir freuen uns über diesen Weg zur schnellen Entlastung unserer Gaskunden –auch wenn die Umsetzung einen enormen Aufwand für uns darstellen wird“, sagt Vertriebsleiter Michael Freitag. Die Entlastungszahlungen des Bundes müssen von den Energieversorgern beantragt werden. Die Auszahlung erfolgt durch die staatliche KfW-Bank.

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Wie die sogenannte Dezemberhilfe im Detail funktioniert und wie sich die Erstattung berechnet, erklären die Stadtwerke Fröndenberg Wickede auf ihrer Internetseite unter www.sfw-ruhr.de.