Stadtteilkonferenz West stellt Weichen für mehr Wohnraum in Altendorf

dzNeue Mitte gewünscht

Schon seit längerem beschäftigen sich die Altendorfer mit der Frage, wie sie mehr Wohnraum in ihrem Ortsteil schaffen können. Jetzt bringt die Stadtteilkonferenz West die ersten Steine ins Rollen.

Fröndenberg

, 23.06.2019, 14:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Wir setzen uns massiv für eine Lückenschließung und für die Schaffung von Ausbaumöglichkeiten in Altendorf ein“, sagt Dr. Andreas Hennemann, Sprecher der Stadtteilkonferenz West. Doch bisher schränkt das restriktive Baurecht im Außenbereich dies sehr ein. Schon bei einer Bürgerversammlung im Januar war der Wille für mehr Wohnraum deutlich geworden: 40 Bürger waren zusammengekommen, um über die Schaffung zusätzlicher Bauplätze zu diskutieren. Die Altendorfer wünschen sich Perspektiven für eine moderate Ergänzung, damit das Dorf nicht veraltet. Schon direkt nach der Versammlung hatte sich die Stadtteilkonferenz West mit dem Kreis Unna in Verbindung gesetzt, um eine Ortssatzung oder Außenbereichssatzung zu erarbeiten und so die Möglichkeiten zur Nachverdichtung zu schaffen.

Ergänzungs- und Klarstellungssatzung beantragt

Im April trafen sich dann Vertreter der Stadtteilkonferenz und des Kreises Unna, um Fragen des Landschafts- und Gewässerschutzes zu erörtern. Im Mai dann gab es ein weiteres Gespräch mit dem städtischen Fachbereichsleiter Martin Kramme. Ergebnis ist nun ein Antrag der Stadtteilkonferenz auf Aufstellung einer Klarstellungssatzung, die eine maßvolle Nachverdichtung im Ortskern und den bedarfsgerechten Ausbau der bestehenden Wohnbebauung ermöglichen soll.

Stadtteilkonferenz West stellt Weichen für mehr Wohnraum in Altendorf

Im Januar hatten sich rund 40 Bürger zu einer Sondersitzung der Stadtteilkonferenz getroffen, um über die Schaffung von Wohnraum für alle Generationen im Ortsteil zu beraten. © Privat

Neue Mitte am heutigen Feuerwehrstandort

Außerdem beantragt die Stadtteilkonferenz die Aufstellung einer Ergänzungssatzung. Deren Ziel soll sein, das heutige Feuerwehrgelände bebauen zu können, sobald die Feuerwehr an dem neuen Standort in Strickherdicke zusammengezogen wird. Dabei schwebt den Altendorfern eine neue Mitte nach Ardeyer Vorbild vor. „Wünschenswert sind eine Entwicklung als Stadtteiltreffpunkt sowie die Errichtung von bezahlbaren, barrierefreien Mietwohnungen, damit für alle Generationen Wohnmöglichkeiten im Dorf bestehen“, heißt es in dem Antrag der Stadtteilkonferenz. Ihre Anregung: Die Fläche solle im Besitz der Stadt Fröndenberg verbleiben.

Zweite Sondersitzung auch zum Thema Schulwegsicherung

Bei einer zweiten Sondersitzung der Stadtteilkonferenz West soll der nun auf den Weg gebrachte Antrag noch einmal vorgestellt werden. Die Sondersitzung beginnt am Donnerstag, 4. Jui um 19 Uhr in Feuerwehrgerätehaus Altendorf. Die Anwesenden werden sich außerdem noch einmal mit der Schulwegsicherung im Westen befassen. Die nächste reguläre Stadtteilkonferenz findet erst am 19. September in Ardey im Gemeinschaftsraum der UKBS statt.

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