Stadtteilkonferenz fordert mehr Sicherheit für Fußgänger im Fröndenberger Westen

dzAufruf an Einwohner

Wo ist es im Westen von Fröndenberg gefährlich für Fußgänger? Die Stadtteilkonferenz West ruft die Bewohner dazu auf, Hinweise zu geben. Aus einer Auflistung soll letztlich ein Bürgerantrag an die Stadt resultieren.

Altendorf

, 08.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Mehr Sicherheit für Fußgänger hat sich die Stadtteilkonferenz West auf die Fahnen geschrieben. Bis zum Herbst will man sich einen Überblick über die Gefahrenstellen im Westen verschaffen und danach an Politik und Verwaltung herantreten.

Auf einer Sondersitzung des Gremiums in Altendorf sei der dringende Bedarf deutlich geworden, an verschiedenen Stellen in den westlichen Stadtteilen Gefahrenpunkte zu entschärfen, wie Dr. Andreas Hennemann mitteilt.

Besonders die Bushaltestellen rückten in der Diskussion in den Fokus. Der Moderator der Staddtteilkonferenz listet einige der bereits genannten Gefahrenstellen auf:

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Entlang der B 233 in Strickherdicke gebe es an zwei Haltestellen keine Wartehäuschen und auf einer Strecke von zwei Kilometern in der Ortsdurchfahrt nur eine Querungshilfe, jedoch keinen Fußgängerüberweg.

Auf der Hubert-Biernat-Straße befinde sich das Buswartehäuschen auf der nördlichen Straßenseite, der Bus halte morgens in Richtung Frömern aber auf der südlichen Seite. Hier sei ein Fußgängerüberweg und eine deutliche Kennzeichnung als Schulbushaltestelle hilfreich, zumal die Strecke durch Berufsverkehr stark befahren sei.

An vielen Straßen gebe es zudem keine Gehwege und in der dunklen Jahreszeit könnten Fußgänger oft schlecht wahrgenommen werden.

„Wir haben hier die Fachleute in der Stadtteilkonferenz, nämlich Schülerinnen, Eltern und Lehrer, die die Gefahrenstellen aus eigenem Erleben genau kennen, wir sollten alle Anregungen zusammentragen und auflisten, damit daraus ein vollständiges Konzept entstehen kann“, teilt Hennemann weiter mit.

Frank Lütkefent, ebenfalls Moderator der Stadtteilkonferenz, wies auf die unterschiedlichen Zuständigkeiten der Straßenbaulastträger hin und merkte dazu an, dass zu einem Konzept auch die erforderliche Koordinierung gehöre.

Die Stadtteilkonferenz bittet nun alle Bewohnerinnen und Bewohner, weitere Straßen oder Gehwege mit Sicherheitsmängeln zu benennen. Unter www.wir-bewegen-den-Westen.de können die Gefahrenpunkte und Anregungen über ein Kontaktformular an die Moderatoren gesendet werden.

Für den nächsten Termin der Stadtteilkonferenz West im September soll dann eine möglichst vollständige Zusammenstellung erarbeitet werden, um daraus einen Antrag an die Stadt Fröndenberg zu formulieren, kündigt Dr. Andreas Hennemann an.

Sondersitzung

Stadtteilkonferenz lobt Schulwegekonzept

  • Die Sondersitzung der Stadtteilkonferenz West hatte neben einem Sachstandsbericht zur Wohnbebauung in Altendorf die Sicherheit von Schulwegen als Schwerpunktthema.
  • Zunächst wurde das kürzlich im Bau- und Verkehrsausschuss beratene Schulwegekonzept der Stadtverwaltung vorgestellt und als Grundlage durchweg positiv gewürdigt.

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