Stadt und Politik wollen Maßnahmenpaket für Ostbüren und andere Ortsteile schnüren

Hochwasser

Die ständig drohende Überschwemmungsgefahr lässt den Ostbürenern keine Ruhe. Deshalb sprach Ortsheimatpfleger Gerd Höneise jetzt im Bauausschuss vor, um noch einmal um einen Ortstermin zu bitten.

Fröndenberg

, 19.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Stadt und Politik wollen Maßnahmenpaket für Ostbüren und andere Ortsteile schnüren

Der Ostbürener Hof Pieper wurde am 28. Mai trotz Hochwasserwänden überschwemmt. Nun will die Stadt ein Paket von Maßnahmen für den Hochwasserschutz schnüren. © privat

Ortsheimatpfleger Gerd Höneise nutzte die Einwohnerfragestunde, um auch den Bau- und Verkehrsausschuss für den Hochwasserschutz in Ostbüren ins Boot zu holen. Von der Überschwemmung am 28. Mai Betroffene hatten zuvor im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vorgesprochen. „Wir hätten aber auch gern den Bauausschuss mit dabei beim Ortstermin“, sagte Höneise. Er sei bereit, diesen vorzubereiten und eine Übersicht über die bestehenden Kanäle zu geben.

Maßnahmenpaket gemeinsam mit Ingenieurbüro erarbeiten

Fachbereichsleiter Martin Kramme betonte, dass die Verwaltung dabei sei, die Hochwasser-Problematik anzugehen. „Es wird aber keine kurzfristige Komplettlösung geben“, sagte er. Um ein Maßnahmenpaket zu schnüren, will die Verwaltung ein externes Ingenieurbüro zu Rate ziehen. „Klar ist auch, dass die Landwirte und Grundbesitzer mit in der Pflicht sind“, sagte Kramme. Zum Beispiel könne durch Blühstreifen entlang der Felder Wasser zurückgehalten werden. „Aber dazu können wir niemanden zwingen.“ Die Betrachtung werde zudem Dellwig und Frohnhausen einschließen. Näheres soll bei einer gemeinsamen Sitzung beider Ausschüsse im Dobomilgebäude besprochen werden.

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