Mit besserer Beleuchtung das Sicherheitsgefühl im Himmelmannpark stärken

dzAngsträume

Nach den jüngsten Verbrechen im Himmelmannpark hat die Stadtverwaltung nun defekte Leuchten reparieren lassen. Die Diskussion um einen Ausbau der Beleuchtung steht noch aus.

Fröndenberg

, 17.12.2019, 12:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erst eine Messerstecherei, dann ein Raub mit Körperverletzung: Die Ereignisse der vergangenen Wochen im Himmelmannpark haben die SPD-Fraktion dazu veranlasst, den Park bei Dunkelheit zu begehen. Mit dem Ergebnis: Er ist bei weitem nicht hell genug ausgeleuchtet – sodass sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt dort auch in den Abendstunden sicher fühlen können.

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Im Anschluss haben die Sozialdemokraten einen Lageplan angefertigt, der die Standorte von vier defekten Lampen sowie mögliche Standorte rund 20 zusätzlicher Leuchten zeigt. Außerdem fordert die SPD-Fraktion, dass die Leuchtkraft der bestehenden Lampen erhöht wird.

Drei Lampen sind sofort repariert worden – eine folgt

Stadtverwaltung und Stadtwerke haben sofort gehandelt und drei der defekten Lampen, bei denen „vermutlich durch Vandalismus“ die Leuchtmittel beschädigt waren, repariert, bestätigt Markus Törnig von der Stadtverwaltung.

An der vierten Lampe sei ein Bauteil, ein sogenannter Vorschalter, kaputt. Das Ersatzteil ist bestellt. Der Mitarbeiter der Stadtverwaltung geht davon aus, dass das neue Teil noch vor Weihnachten eingebaut werden kann – und dann auch die vierte defekte Lampe wieder in Betrieb ist.

Mit besserer Beleuchtung das Sicherheitsgefühl im Himmelmannpark stärken

Die SPD hat bereits eine Karte angelegt, die zeigt, wo defekte Lampen stehen, und wo Lampen fehlen. © Herrmann, Gisbert

Die weiteren Forderungen seien nun Gegenstand der politischen Beratung. Die Leuchtkraft der bestehenden Lampen, so viel kann Markus Törnig bereits erklären, sei voraussichtlich aber nicht ohne weiteres zu erhöhen.

Wie gut ein Bereich ausgeleuchtet wird, hänge zu großen Teilen mit der Höhe einer Lampe zusammen. Als Beispiel nennt Markus Törnig etwa Straßenlaternen, die sehr weite Bereiche gut ausleuchten, weil sie eben auch eine entsprechende Höhe hätten, die in einer Parkanlage wohl nicht so gut ins Bild passen würde.

Zwar könne die Leistung einer Laterne – ähnlich wie die einer Schreibtischlampe – erhöht werden, indem ein stärkeres Leuchtmittel eingedreht wird. Um wirklich bedeutende Effekte zu erzielen, bräuchte es im Himmelmannpark wohl größere Lampen. Auch, weil die bestehende Beleuchtung irgendwann an ihre Kapazitätsgrenzen stoße. Wenn ein zu starkes Leuchtmittel verwendet wird, könnten die Lampen zum Beispiel überhitzen und in der Folge technische Probleme auftreten. Wenn es im Park also wesentlich heller werden soll, müssten dafür eventuell alle Lampen ausgetauscht werden, so die Einschätzung von Markus Törnig.

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