Spurensuche mit dem Heimatverein: Ida von Plettenberg, ihr Kelch und ihr Haus

dzOffenes Heimatmuseum

Im Stiftsgebäude wird im Keller gegessen und während hitziger politischer Sitzungen auch oben gestritten. Doch wer hat das Gebäude früher bewohnt und belebt? Der Heimatverein liefert Antworten.

Fröndenberg

, 23.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Eine der wichtigsten Personen des 17. Jahrhunderts in Fröndenberg war die evangelisch-reformierte Äbtissin Ida von Plettenberg zu Lehnhausen und Bergstraße. Die nach 1603 Geborene wurde vor 1624 Stiftsdame und stand dem Stift von 1653 bis zu ihrem Tod im Juni 1671 vor.

In ihrer Amtszeit entstand mit Hilfe ihrer persönlichen finanziellen Mittel das Stiftsgebäude am Kirchplatz als Dienst- und Wohnsitz. Heute beherbergt das Gebäude unter anderem Gastronomie, den Ratssaal und das Heimatmuseum. Dort zeigt der Heimatverein am 11. Mai ab 14 Uhr im Museum einen von Ida der reformierten Gemeinde 1661 gestifteten silbernen Abendmahlskelch, der sonst sicher verwahrt im Tresor der evangelischen Kirchengemeinde steht.

Spurensuche mit dem Heimatverein: Ida von Plettenberg, ihr Kelch und ihr Haus

Der Abendmahlskelch, der von Ida von Plettenberg der reformierten Gemeinde 1661 gestiftet wurde, wird im Heimatmuseum im Stiftsgebäude zu sehen sein. © Heimatverein

Ein Vortrag widmet sich der Geschichte des Stiftsgebäudes und seiner Bewohner

Jochen von Nathusius wird aus der Lebensgeschichte der Ida erzählen, Rainer Ströwer widmet sich Einzelheiten zur Geschichte des Stiftsgebäudes und seiner Bewohner. Alle Mitglieder des Heimatvereins und andere heimatgeschichtlich Interessierte sind hierzu kostenfrei eingeladen.

Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gedankenaustausch und Rundgang im Museum. Bis 16 Uhr hat auch die Stiftskirche geöffnet; dort findet sich noch der monumentale Grabstein der Äbtissin Ida im Chorraum.

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