Schuss setzen in Fröndenberg: So geht es mit dem Spritzenautomat der Aidshilfe weiter

dzAm Bahnhof

Viel wurde über den Spritzenautomaten am Bahnhof diskutiert. Ein Fröndenberger Unternehmer bekam für seine Petition verhältnismäßig wenig Zustimmung. Die AIDS-Hilfe hofft nun auf ein Ende der Diskussion.

Fröndenberg

, 09.10.2019, 14:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem der Spritzenautomat am Bahnhof vor vielen Wochen beschädigt wurde, war eine Zeit lang unklar, wie es damit weitergehen sollte. Jetzt gibt es in dieser Sache Klarheit: Der Automat läuft wieder. Wie Manuel Izdebski von der Aidshilfe in Unna erklärte, habe man den Automaten wieder in Betrieb genommen. Unbekannte hatten ihn zuvor mit Bauschaum so stark beschädigt, dass zunächst geklärt werden musste, ob man ihn überhaupt reparieren kann. Die Firma, die für die Wartung des Gerätes zuständig ist, habe es aber retten können, wie Izdebski auf Nachfrage verriet.

Wenig Zustimmung für Online-Petition

Ein Fröndenberger Unternehmer hatte eine Online-Petition gestartet, in der er forderte, dass das Gerät entfernt werden sollte. Mit 37 Unterstützern, davon 27 aus Fröndenberg, fiel die Zustimmung für die Petition allerdings verhältnismäßig gering aus.

Die Aidshilfe hält den Automaten an dieser Stelle auch weiterhin für sinnvoll und hofft, dass die Diskussion in Zukunft nicht mehr angestoßen wird. „Die Petition möchte ich gar nicht beurteilen. Fünf Jahre lang hat der Spritzenautomat niemanden gestört. Wir reden hier von 150 Spritzen jährlich, die immerhin der Prävention von Aids-Erkrankungen dienen.“

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