Sportpark Ruhr: Altlasten, Lärmschutz und Auflagen zögern den Baustart hinaus

dzBauplanung Sportpark

Vertreter der Fröndenberger Vereine wurden schon unruhig. Wann startet der Umbau im Graf-Adolf-Stadion? Immerhin gilt es, die Saison zu planen. Jetzt redet die Stadtverwaltung Klartext.

Fröndenberg

, 09.11.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Sportpark Ruhr wird neben dem Umbau der Gesamtschule und der Neuorganisation der Feuerwehr eines der größten Bauprojekte, die die Stadt Fröndenberg in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Für den Sportpark muss die Stadt mehr Zeit und Geld einplanen, als zunächst angenommen. Das teilte Stefan Betzinger jetzt im Ausschuss für Sport, Freizeit und Städtepartnerschaften mit.

Grund dafür sind Abstimmungen mit dem Kreis Unna und der Bezirksregierung Arnsberg. Zwar ist noch unklar, ob der Kreis den Umbau des Graf-Adolf-Stadions genehmigen muss. Die Stadt möchte sich aber im Vorfeld absichern. Auch mit einem Lärmschutzgutachten. So soll verhindert werden, dass im Nachgang an den aufwendigen Umbau, Anlieger klagen – und möglicherweise eingeschränkte Öffnungszeiten und Ähnliches erwirken.

Nach Abstimmung mit der Bezirksregierung wurde die Großplanung des zuständigen Architekten Rochus Franke abgelehnt. Er darf den Boden vor Ort nicht wie geplant in der Höhe verändern. Zudem gibt es im Bereich der Tribünen eine Altlastenverdachtsfläche, die Bodenuntersuchungen notwendig macht.

Mit einem Baubeginn vor Herbst 2020 sei aus den genannten Gründen nicht zu rechnen, teilte Stefan Betzinger mit.

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