Gefangener schwebt nach Selbstmordversuch im JVK Fröndenberg in Lebensgefahr

dzJustizvollzugskrankenhaus

Erneut meldet das Justizvollzugskrankenhaus Fröndenberg den Selbstmordversuch eines Gefangenen. Es ist der zweite Fall innerhalb von nur zwölf Tagen.

Fröndenberg

, 18.09.2019, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aus dem Fröndenberger Haftkrankenhaus kommt zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit die Nachricht von einem Selbstmordversuch.

Am Mittwoch um 9.28 Uhr, so teilt das Justizvollzugskrankenhaus mit, hat ein Insasse versucht, sich das Leben zu nehmen.

Der Mann war zu dem Zeitpunkt auf der chirurgischen Abteilung des JVK untergebracht.

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Der gefangene Patient hielt sich in einem Vierbettzimmer auf, in dem er gemeinschaftlich untergebracht war. Von dort habe er sich „in den von den Bettnachbarn nicht einsehbaren Sanitärbereich begeben“, heißt es weiter, und sich an einem Heizkörper mithilfe eines Gürtels stranguliert.

Der Vorfall blieb dennoch nicht unbemerkt, sodass laut JVK-Leitung innerhalb weniger Minuten medizinisch reagiert werden konnte.

Nach Abschluss der Erste-Hilfe-Maßnahmen werde der Betroffene derzeit auf der Intensivstation behandelt. „Sein Zustand ist als lebensbedrohlich zu bewerten“, heißt es wörtlich. Auf ein aktuelles Selbstmordrisiko, das besondere Sicherungsmaßnahmen begründet hätte, habe nichts hingedeutet.

In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Selbsttötungsversuche gegeben, darunter auch einen Todesfall.

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