Schwarzfahrer muss tief in die Tasche greifen

von Sylvia Mönnig

Fröndenberg

, 19.07.2019, 22:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Innerhalb kürzester Zeit im Sommer 2018 wurde ein Fröndenberger offenbar gleich drei Mal bei Schwarzfahrten erwischt. Vor Gericht fehlte nun jede Spur von dem 20-Jährigen. Eine Strafe gab es trotzdem.

Binnen einer Woche zwischen Ende Juni und Anfang Juli vergangenen Jahres, so der Vorwurf, geriet der junge Mann in Zügen zwischen Unna und Fröndenberg und retour in Kontrollen und konnte in allen drei Fällen kein Ticket vorweisen.

Wegen Erschleichens von Leistungen sollte er sich nun vor dem Amtsgericht Unna verantworten. Sein Platz auf der Anklagebank blieb leer – trotz ordnungsgemäßer Ladung. Die Jugendrichterin reagierte prompt und verurteilte den 20-Jährigen, der in der Vergangenheit bereits mit anderen Delikten aufgefallen war, mittels eines Strafbefehls zu 300 Euro Geldstrafe. Auch muss er die Kosten des Verfahrens tragen. Von dem erhöhten Beförderungsentgelt, das die Bahn in allen drei Fällen fordern dürfte, ganz zu schweigen.

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