Schulwege und Wohnbebauung im Westen: Stoff für eine Sondersitzung

dzStadtteilkonferenz West

Weil den Bürgerinnen und Bürgern im Westen sowie den Vertretern der Stadtteilkonferenz zwei Themen besonders auf den Nägeln brennen, möchten sie nicht bis zum nächsten regulären Termin warten.

Fröndenberg

, 10.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Erneut trifft sich die Stadtteilkonferenz zu einer Sondersitzung. Gespräche mit dem Kreis über Möglichkeiten für neue Wohnbebauung in Altendorf sind inzwischen geführt. Außerdem möchte die Stadtteilkonferenz das Thema Schulwegsicherheit noch vor den Sommerferien voranbringen.

Die nächste reguläre Stadtteilkonferenz finde wie besprochen erst am 19. September in Ardey im Gemeinschaftsraum der UKBS statt, erinnert Dr. Andreas Hennemann, Sprecher der Stadtteilkonferenz.

Die Sondersitzung ist wieder bei der Feuerwehr in Altendorf

Zwei Themen würden den Bürgerinnen und Bürgern im Westen sowie den Vertretern der Stadtteilkonferenz allerdings besonders auf den Nägeln brennen. „Die Themen dulden keinen Aufschub“, kündigt Hennemann die Sondersitzung an. Sie ist für Donnerstag, 4. Juli, geplant und soll wieder in Altendorf bei der Feuerwehr stattfinden. Die Sondersitzung beginnt um 19 Uhr.

Über die Gespräche, die Vertreter der Stadtteilkonferenz zum Thema „Bauen in Altendorf“ mit der Kreisverwaltung geführt haben, wollen diese berichten und diskutieren sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern entsprechende Schlussfolgerungen ziehen.

Antrag zum Thema Schulwegsicherheit soll vor den Ferien auf den Weg gebracht werden

Darüber hinaus soll auch das Schulwegkonzept für den Westen nicht bis September warten. Bei der Stadtteilkonferenz im März wurden einige Punkte zum Thema Schulwegsicherheit angesprochen. So etwa ein Buswartehäuschen an der oberen Bushaltestelle B 233 in Strickherdicke, die Beleuchtung an der Querungshilfe B 233 in Strickherdicke und das Thema „Schulweg/Brücke durch das Sonnenbachtal“.

Diese und weitere Anregungen kämen von Eltern und von Schülern selbst, so Dr. Andreas Hennemann. Vieles sei in den vergangenen Jahren als Einzelantrag schon mal beraten und abgelehnt worden. Die Stadtteilkonferenz West würde gerne Kräfte bündeln, damit man sich nicht in Einzelanträgen verzettelt. In einer Runde aus Schülern, Eltern, Lehrern und Kita soll über ein Schulwegekonzept für den Westen beraten werden, kündigt Hennemann an. Und das betreffe nicht nur den Weg zur Sonnenbergschule, sondern auch zu den ÖPNV-Haltestellen nach Fröndenberg, Unna und Menden. „Wir wollen daraus als ersten Schritt noch vor den Sommerferien einen Antrag entwickeln.“

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