Schnelles Internet: Bentrop überholt Hohenheide beim Glasfaserausbau

dzBreitband

Der Glasfaserausbau in den Fröndenberger Stadtteilen geht unvermindert weiter: In Bentrop haben am Montag die Tiefbauer ihre Arbeit aufgenommen. Muenet nennt Zeit- und Ausbaupläne für andere Dörfer.

Fröndenberg

, 28.07.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Fröndenberger Osten erhält Schritt für Schritt schnelles Internet: Nachdem Bausenhagen bereits ans Glasfasernetz angeschlossen wurde, in Frömern und Ostbüren noch gegraben wird, ist nun der erste Spatenstich in Bentrop erfolgt.

Patrick Nettels, Geschäftsführer des Breitbandanbieters Muenet, erläuterte am Dienstag im Gespräch mit dieser Redaktion den Stand der Dinge in den einzelnen Stadtteilen und kündigte weitere Vorhaben an.

Bentrop

Die Nachfragebündelung in dem kleinen Stadtteil war dank der engen sozialen Gemeinschaft problemlos und sehr schnell erfolgreich abgeschlossen: 65 Aufträge waren das Minimum. Schon gut vier Wochen später haben nun die Arbeiten begonnen.

Es gibt Stadtteile wie die Hohenheide, wo schon viel länger als in Bentrop ausreichend viele Haushalte für den Ausbau gebündelt worden sind. Patrick Nettels kann erklären, warum Bentrop dennoch früher Glasfaser erhalten wird.

Beauftragt worden ist dort ein anderer Subunternehmer, der freie Kapazitäten hatte, aber auch lediglich ein kleineres Gebiet erschließen kann. Auf der Hohenheide werden wesentlich mehr Haushalte einen Anschluss erhalten.

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In Bentrop startete am Montag der Glasfaserausbau der Firma Muenet.

In Bentrop startete am Montag der Glasfaserausbau der Firma Muenet. © privat

Hohenheide

Auf der Hohenheide war die Nachfragebündelung bereits Anfang Februar erfolgreich abgeschlossen worden. 450 Abschlüsse waren zum 1. Februar erreicht worden, 442 Aufträge hätte man vorweisen müssen.

Trotzdem muss man sich dort noch ein Weilchen gedulden. Das Ziel sei, noch in diesem Jahr den Ausbau zu starten, sagt Patrick Nettels. Das hänge aber auch von frei werdenden Kapazitäten der Tiefbauer ab, die aktuell noch in Ostbüren und in Frömern Gräben ziehen und Leerrohre verlegen.

Ostbüren

Coronabedingt habe es eine leichte Verzögerung bei den Arbeiten von ein bis zwei Monaten gegeben. Im nördlichen Stadtteil sollen, wenn ansonsten alles nach Plan läuft, Ausbau und Anschluss ans Netz in diesem Jahr abgeschlossen werden. In Ostbüren hatten ursprünglich 288 Haushalte für schnelleres Internet die Hand gehoben.

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Frömern

Mehr Zeit wird der Glasfaserausbau in Frömern brauchen. In dem mit 1650 Einwohnern wesentlich größeren Stadtteil ist entsprechend ein viel größeres Gebiet abzudecken. „Wahrscheinlich Mitte nächsten Jahres“, so Patrick Nettels, sei der Ausbau in Frömern abgeschlossen.

Warmen

Keinen neuen Stand kann Patrick Nettels für das Vorhaben in Warmen vermelden. Dass der Landesbaubetrieb Straßen NRW die Sanierung der L 673 auf nächstes Jahr verschoben habe, „nimmt etwas Druck aus der Situation“, räumt Nettels ein.

Vor allem aber muss weiterhin ein wirtschaftlich tragfähiges und für die Kunden akzeptables Angebot seitens eines Tiefbauers vorliegen, bevor dann auch die Nachfragebündelung begonnen werden kann.

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Neimen und Frohnhausen

Ein Glasfaserprojekt in den benachbarten Stadtteilen Frohnhausen und Neimen ist auch abhängig vom Fortgang in Warmen. Nettels hält es für logisch, dass man im Zuge eines Ausbaus dort auch den Bewohnern der beiden anderen Ruhrtaldörfer ein Angebot machen werde.

Stentrop

Nachdem die Bürger in Stentrop die Verlegung von Leerrohren aus wirtschaftlichen Gründen selbst erledigt hatten, ist der Tiefbau dort nun fast abgeschlossen. „Es werden schon Hausanschlüsse eingeblasen, einige Kollegen spleißen auch bereits“, erläutert Patrick Nettels.

Er geht davon aus, dass in Stentrop die ersten Kunden in spätestens acht Wochen im schnelleren Internet surfen können.

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