Schnelles Internet: Anschlüsse im Westen sind günstiger - der Osten profitiert „indirekt“

dzInfrastruktur

In den östlichen Stadtteilen Fröndenbergs gibt es Unmut, weil sie beim Glasfaserausbau schlechtere Konditionen hinnehmen mussten als Kunden im Westen. Der Anbieter hat da eine klare Meinung zu.

Fröndenberg

, 20.11.2020, 16:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wer im Fröndenberger Westen wohnt, der hat gute Chancen beim Breitbandausbau von einer Förderung des Bundes zu profitieren. Im Osten der Ruhrstadt, so ist es zu vernehmen, ist dadurch eine gefühlte Ungerechtigkeit entstanden: Dort zog das Förderprogramm nicht, weil Schwellenwerte bei Internetgeschwindigkeiten nicht unterschritten wurden.

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Das bedeutet: Viele von ihnen zahlen für den Anschluss und auch später bei den laufenden Kosten erstmal mehr. Beim Anbieter Muenet hat man grundsätzlich Verständnis für die Gefühlslage der Anwohner, die sich für Verträge zusammengeschlossen haben, teilweise selbst an den Arbeiten beteiligt waren, „zu schlechten Konditionen hat aber keiner unserer Kunden einen Vertrag abgeschlossen“, findet Unternehmenssprecher Patrick Nettels.

Welche Anschlüsse gefördert werden, legt der Fördergeber fest

Eine naheliegende Überlegung der Anwohner: Aus Gründen der Chancengleichheit nimmt man die Fördersumme und teilt sie zwischen Westen und Osten auf. Laut Nettels ist das nicht möglich: „Welche Anschlüsse gefördert werden, wird vom Fördergeber festgelegt.“

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Zudem profitierten einige Ortsteile im Osten indirekt von der Bundesförderung: Eine Zuleitung, die Muenet von Wickede nach Holzwickede baut, läuft an den Grenzen zu Bausenhagen, Ostbüren und Frömern vorbei.

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