Hochwasser

Ruhr-Wehr geöffnet: Keine Bedrohung mehr für Fröndenberg und Schwerte

In Wickede-Echthausen drohte ein Wehr der Ruhr zu brechen. Es wurde kontrolliert geöffnet, Fröndenberg bereitete sich in der Folge auf einen deutlich steigenden Wasserpegel vor.
In Wickede-Echthausen spitzt sich die Lage an einem Wehr der Ruhr dramatisch zu. Um einen Bruch des Wehrs zu vermeiden, muss kontrolliert Wasser abgelassen werden. In der Folge ist auch in Fröndenberg mit einem rasant steigenden Pegel zu rechnen. © privat

Wir beenden an dieser Stelle die Berichterstattung im Liveblog. Über alle weiteren Entwicklungen informieren wir Sie selbstverständlich in unserer Berichterstattung auf unserer Internetseite.

16.25 Uhr

Die Wickeder Straße ist zwischen Fröndenberg und Wickede gesperrt – vermutlich wegen Überschwemmungen. Der Verkehr wird ab der Einmündung Zur Tigge umgeleitet.

15.47 Uhr

Die Ruhrbrücke in Langschede ist derzeit für Fußgänger gesperrt. Gleiches gilt für den Ruhrtalradweg. Allerdings werden die Sperrungen teilweise missachtet.

Fußgänger dürfen die Ruhrbrücke in Langschede nicht betreten. © Marcus Land © Marcus Land

15.28 Uhr

Der Himmelmannpark in Fröndenberg wurde vorsichtshalber abgesperrt.



15.23 Uhr

Einige Bereiche in Fröndenberg werden sicherheitshalber abgesperrt. © Marcus Land © Marcus Land

Der Kreis Unna hat einen Krisenstab mit dem zuständigen Dezernenten Uwe Hasche eingerichtet. Bislang gab es keine Alarmierung der Feuerwehr. Auch gibt es im Gewerbegebiet Westick bisher keine Evakuierungen.

15.18 Uhr

Die Warn-App NINA schwächt die Warnung für Fröndenberg ab – von „Extreme Gefahr“ auf „Gefahr“.

15.15 Uhr

Die Entwarnung für Wickede bedeutet aber noch keine Entspannung für die flussabwärts gelegenen Bereiche – insbesondere in Fröndenberg und Schwerte. Hier drohen weiter ausgedehnte Überschwemmungen, aber wohl keine große Flutwelle mehr.

15.11 Uhr

Auch die Wasserwerke Westfalen bestätigen nun telefonisch die Entwarnung für Wickede.

15.08 Uhr

Es gibt eine erste Entwarnung. Um 15 Uhr haben in Wickede eine Minute lang die Sirenen einen konstanten Ton gesendet. Damit ist die Gefahrenlage dort offiziell aufgehoben.

15.05 Uhr

Auch Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung, hat sich inzwischen geäußert: „Der Dank der Landesregierung geht an die Einsatzkräfte für den Einsatz in den letzten Tagen und Wochen. Ich hoffe, es werden in den nächsten Tagen nicht mehr viele kommen. Wir werden es sehen, es gibt gerade eine Herausforderung mit den Talsperren. Das ist nachvollziehbar. Irgendwann muss man sie öffnen. Sie waren zwar schon gut im Mai gefüllt, aber die Frage ist dann immer, wann man sie öffnen soll“, sagt Scharrenbach, die sich gerade in Fröndenberg einen Überblick über die Lage verschafft hatte. In Richtung der Feuerwehr-Leute aus Werne sagte sie: „Da haben sie später vielleicht auch noch eine Einsatzlage.“

14.37 Uhr

Wir berichten jetzt in einer Live-Sendung aus Echthausen und Fröndenberg:

14.13 Uhr

Auch Kräfte der Feuerwehr Menden beobachten an der Ruhrbrücke die Entwicklung des Wasserstandes.

Kräfte der Feuerwehr haben die Ruhr im Blick. © Marcus Land © Marcus Land

13.46 Uhr

Das Fröndenberger Ordnungsamt will Uferbereiche absichern. Es gibt Sorge vor Katastrophentourismus. Mitarbeiter sind längs der Ruhr unterwegs. Man hat angesichts der Länge des Ruhrverlaufs allerdings keinen Überblick, wo sich überall Menschen aufhalten könnten.

13.44 Uhr

In Fröndenberg stehen ohnehin Uferbereiche der Ruhr unter Wasser. Die Gefahr, dass deutlich größere Bereiche unter Wasser gesetzt werden, ist groß.

Schon jetzt stehen Uferbereiche der Ruhr in Fröndenberg unter Wasser. © Marcus Land © Marcus Land

13.39 Uhr

Es gibt eine Akutwarung für Fröndenberg, Holzwickede und Schwerte. Über die Warn-App NINA wird eine „Extreme Gefahr durch Überschwemmung“ gemeldet. Der Bereich der Ruhr muss umgehend geräumt werden.

Die Größe des Wehres zeigt, wie mächtig eine Flutwelle werden könnte. © Privat © Privat

Feuerwehrchef Jörg Sommer hat soeben eine Pressekonferenz der Stadt Fröndenberg zur Unwetterlage verlassen. Offenbar muss die Stadt mit einem massiv steigenden Ruhrpegel rechnen: Flussaufwärts droht in Wickede-Echthausen ein Wehr zu brechen. Im Gemeindegebiet Wickede wird der Bereich rund ums Ruhr-Ufer bereits geräumt.

Unna am Abend

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