Reaktion auf DRK-Demo: „Nicht nachvollziehbare Konkurrenzsituation“

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Nun sind die Lebensretter selber in Not und müssen gerettet werden. Durch einen weiteren Bewerber ist eine aus meiner Sicht missliche und nicht nachvollziehbare Konkurrenzsituation entstanden. Für uns Bürger nicht nachvollziehbar. Mit der Entscheidung des Kreistages werden nicht nur Existenzen der Beschäftigten vernichtet, sondern man möchte auch erfahren, nach welchen Kriterien die politische Entscheidungen getroffen wurde.

Gerne brüsten sich ehemalige Bürgermeister damit, dass sie sich ehrenamtlich als Vorsitzende für das DRK einsetzen. Warum konnte z.B. Herr Kolter diese Entscheidung nicht verhindern? Was sind die Beweggründe der im Kreistag vertretenen politischen Parteien gewesen, eine Entscheidung gegen das DRK zu treffen, um es gleichzeitig für ihr Engagement bei der Fluthilfe im Ahrtal öffentlich und überschwänglich (zu Recht) zu danken?

Mein Leserbrief soll auch die Leserschaft wachrütteln, sich mit der Zerschlagung des DRK nicht abzufinden. Allerdings reichen Leserbriefe alleine nicht. Dem Hellweger Anzeiger wäre ich dankbar, nachzuhaken, was letztendlich den Ausschlag gegeben hat, der Firma Reinoldus den Auftrag ab 2023 zu übertragen. Ich hoffe nicht, dass dieser allein fiskalisch begründet wurde.

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