Rat der Stadt Fröndenberg lehnt Holzbildhauer-Symposium ab

dzKunstprojekt gescheitert

Nach fast zweieinhalb Jahren war von einer guten Idee nicht mehr viel übrig. Die Alternative zu Skulpturen aus Lindenholz der Ostmarkstraße konnte das Gros der Politik nicht überzeugen.

Fröndenberg

, 26.09.2019, 11:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vom Kahlschlag zur Kunst – oder „von der Kunst zum Kahlschlag?“, wie es die kulturpolitische Sprecherin der CDU formulierte: ganz so einfach war die Frage sicher nicht, der sich die Fröndenberger Lokalpolitik in der Sitzung des Stadtrats stellen musste.

Dennoch war es die CDU, die die Pläne, einen Holzbildhauer-Workshop und einen Skulpturenpfad in Fröndenberg zu realisieren, bereits im Kulturausschuss ins Wanken brachte.

Für die Christdemokraten sprachen im Kern drei Punkte gegen das Projekt, das vor zweieinhalb Jahren von der SPD beantragt wurde. Zum einen ist die Ursprungsidee, Skulpturen aus dem Holz der gefällten Linden aus der Ostmarkstraße zu schnitzen, nicht mehr realisierbar: Das Holz ist zu weich. Zum anderen rechnet die Verwaltung mit viel höheren Kosten als zunächst geplant. Und drittens gebe es keine Verbindung von Fröndenberg zu Holzkunst, die das Projekt in seiner jetzigen Form aus erstrebenswert mache.

Dieser Argumentation schlossen sich FDP und FWG an. Die Grünen-Fraktion enthielt sich bei der Abstimmung. Unterm Strich wurde das Holzbildhauer-Symposium so abgelehnt. Das Holz der Linden soll zeitnah Schulen und Kindergärten für Kunst- und Umweltprojekte wie Insektenhotels zur Verfügung gestellt werden.

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