Raser in Ostbüren – „Hier wackelt jedes Jahr der Weihnachtsbaum“

dzOstbürener Straße

Rasende Autos auf der Ostbürener Straße bringen Hans-Werner Killat auf die Palme: Das Ortseingangsschild kurz hinter der Deponie werde kaum beachtet. Das Problem: Genau dort fängt die Wohnbebauung an.

Ostbüren

, 10.09.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Hans-Werner Killat ist seit 1978 selbst Lkw-Fahrer. Er weiß, dass die schweren Fahrzeuge Zeit zum Drosseln der Geschwindigkeit brauchen. Fahrzeuge, die aus Richtung B1 nach Ostbüren einfahren, tun das nach seinem Eindruck nicht ausreichend.

Killat wohnt am Ortseingang, wenn man sich aus Richtung Unna dem Fröndenberger Stadtteil nähert. Die Kreisstraße 24 führt direkt an seinem Wohnhaus vorbei.

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Kurz hinter der GWA-Deponie ist Tempo 50 vorgeschrieben. Doch daran hielten sich die wenigsten. „Sie kommen hier nicht über die Straße, weil sie nicht hinter die Kurve sehen können“, sagt Killat. Die Ostbürener Straße macht einen Knick, bevor die ersten Häuser erreicht werden.

»Hier wackelt jedes Jahr der Weihnachtsbaum.«
Hans-Werner Killat

Das Problem der überhöhten Geschwindigkeit gebe es schon lange, bisher habe er seinen Ärger aber heruntergeschluckt. Nachdem sich zuletzt Beschwerden über Raser in anderen Ortsteilen häuften, reichte es Hans-Werner Killat: „Hier muss auch endlich etwas passieren.“ Die Straßenverkehrsbehörde sieht dafür keinen Anlass. Unfalltechnisch sei die Ostbürener Straße in diesem Bereich völlig unauffällig. Bislang seien Bürger auch noch nicht mit dem Wunsch einer Geschwindigkeitsüberwachung an das Amt herangetreten, heißt es aus Unna.

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