Mit aller Macht durchsetzen: Das Radfahrverbot im Himmelmannpark

dzGlosse

Ein Park ist für die Menschen da. Zur Erholung. Ein Park ist für die Hunde da. Für den Auslauf – an der Leine wohlgemerkt. Ein Park ist nicht da für Radfahrer. Das lässt sich auch drastisch durchsetzen.

Fröndenberg

, 22.11.2019, 13:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Himmelmannpark sind Radfahrer gern gesehen. Wenn Sie ihren Drahtesel schieben. Sonst nicht! Seit Jahren scheren sich diese Pedalritter aber nicht drum. Radfahrer sehen sich nämlich auch gern im Himmelmannpark, allerdings strampelnd auf ihrem Drahtesel.

Das Fahrverbot lässt sich aber durchaus mit drastischen Mitteln durchsetzen! Ein weiterer Schritt zur Vollziehung der Anordnungen in der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Fröndenberg ist nämlich getan worden.

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Eingangs des Himmelmannparks an der Ruhrstraße steht, zwar nicht auf Augenhöhe, seit Kurzem das Schild „Radfahrer absteigen“. Missverständnisse sind jedoch programmiert. Das Schild darüber zeigt ein Kind an der Hand seiner Mutter. Ist das Absteigegebot nur eine Ausnahme von der generellen Fahrerlaubnis für den Fall, dass dem Radfahrer schwächere Verkehrsteilnehmer begegnen? Oder hängen die Schilder nicht ohnehin zu hoch und werden von Radfahrern beim Vorbeirasen, äh Vorbeiradeln, nicht gesehen?

Mit so viel polizei- und ordnungsrechtlichem Kleinklein mochten sich die Mitglieder des Verkehrsausschusses in dieser Woche nicht aufhalten. Dort wusste man von viel probateren Mitteln. Der Ausrufer des Vorschlags konnte nicht identifiziert werden: „Es fehlt ein Nagelbrett.“

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